Citroën erweitert die Modellpalette um ein SUV: Der C-Crosser im Test
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Brüderliche Innenansichten
Es gibt noch ein französisches Auto, welches auf dem Mitsubishi Outlander basiert: der Peugeot 4007. Und jetzt die Aufzählung aller Punkte, an denen sich der Peugeot-Innenraum von der Citroën-Kabine unterscheidet: das Markenlogo auf dem Lenkrad. Das war es. Der Rest ist identisch, was kein Grund zum Jammern ist. Die Kunststoffe sind gummiert und wirken hochwertig-kratzfest. Platz gibt es für Fahrer und Beifahrer genauso wie für die Passagiere in der zweiten Reihe. Der C-Crosser trägt noch eine dritte Sitzreihe im Kofferraum mit sich. Diese lässt sich per Schlaufenzug aus dem ebenen Laderaumboden herausklappen. Hier stehen zwei Notsitze bereit, die für normal gewachsene Menschen viel zu klein sind. Wie so oft, ist die dritte Sitzreihe nur was für den kurzen Transport von kleinen Kindern.
Weg mit der Schwelle
Für die flexible Unterbringung von Passagieren und Gepäck hat Citroën den Innenraum des C-Crosser mit einer gehörigen Portion Variabilität versehen. Die zweite Sitzreihe lässt sich nicht nur asymmetrisch geteilt umklappen, auch die Sitzflächen lassen sich unabhängig voneinander um 80 Millimeter in der Längsrichtung verschieben. In der Konfiguration mit fünf Sitzen und im Boden versenkter dritter Reihe lassen sich 510 Liter Gepäck mitschleppen. Werden alle Fondsitze umgeklappt, passen 1.686 Liter Hab und Gut ins Fahrzeug. Die Heckklappe des C-Crosser schwingt nach oben und gibt eine hoch wirkende Ladeschwelle frei. Die Clou: Diese Ladeschwelle lässt sich nach unten umklappen. Damit müssen schwere Gegenstände nicht mehr über diese Hürde gestemmt werden. Ein weiterer Vorteil der sogenannten Hobby-Ladeklappe: sie ist mit bis zu 200 Kilogramm belastbar. Für den Angelausflug mit zwei Personen ist die Sitzbank also immer dabei.
Platz gespart
Das Reserverad hängt platzsparend unter dem Kofferraum. Nach Umlegen der Hobby-Ladeklappe zeigt sich eine kleine Plastikabdeckung mit der Bezeichnung „Tire Spare“. Unter dieser verbirgt sich die Schraube, mit deren Hilfe man den Drahtkäfig absenken kann, der das Reserverad enthält. Wir haben ihn wegen eines spitzen Gegenstandes in einer Serpentine bemühen müssen. Das Radwechseln funktionierte problemlos, nur durften wir mit dem dünnen, in militärischer Wüstensand-Jeep-Farbe gehaltenen Notrad nur noch 80 km/h fahren. Und trotz Tarnfarbe fällt es natürlich auf, wenn nur noch drei schicke Alufelgen unterm Wagen rotieren. Trotzdem waren wir natürlich froh, überhaupt weiterfahren zu können.