Comand APS und Linguatronic in der Mercedes C-Klasse

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Die Sprachsteuerung Linguatronic wird mit einer speziellen Taste auf dem serienmäßigen Multifunktionslenkrad aktiviert. Dann lässt sich das Navigationssystem nach dem Prinzip der Ganzwort-Eingabe steuern: Statt Ort und Straße des Ziels zu buchstabieren, kann man die Eingaben als ganzes Wort sprechen. Allerdings müssen die Eingaben separat vorgenommen werden. Man sagt also zuerst „München“ und dann erst „Kandinskystraße“. Auch zum Aufrufen von Radiosendern oder Einträgen aus dem Telefonadressbuch kann man die Spracherkennung nutzen. Alle vorhandenen oder gespeicherten Namen stehen ohne vorheriges Training eines Spracheintrags zur Verfügung – also echte Speech-to-Text-Funktionalität. Ein ähnliches System hat Nuance auch für das erste Mobilnavi mit Spracherkennung programmiert, das GoPal P4410 von Medion.

Nun lassen sich also nicht mehr nur das Handy, sondern auch Radio und Navigationssystem per Sprache steuern. Und wie geht es weiter in der Welt der Spracherkennung? Wenn man Handys und Radios steuern kann, warum dann nicht auch die Fensterheber oder die Klimaanlage? Logisch wäre eine solche Entwicklung. Doch die Fachleute bei Nuance winken ab: Die meisten Autofahrer bevorzugen hier schlichte Drehknöpfe, sind sie überzeugt. Deswegen dürfte die Sprachsteuerung auf die Unterhaltungselektronik beschränkt bleiben. (imp)