Crashtest Fiat 500 gegen Audi Q7: David gegen Goliath
Seite 2: Crashtest Fiat 500 gegen Audi Q7: David gegen Goliath
Q7 verzehrt zu wenig Energie
Der Grund für das schlechte Abschneiden des Fiat liege zum einen in der mehr als doppelt so großen Masse des Q7, zum andern daran, dass man bei Audi zu wenig für einen ausgleichenden Partnerschutz getan habe, resümiert der ADAC. Die Frontstrukturen stützen sich gegenseitig nicht ab, die Längsträger gleiten aneinander vorbei. Der Verzicht auf zwei einzelne Längsträger zugunsten einer breiten und hohen Frontstruktur am Audi könnte das verhindern, finden die Experten des Automobilclubs. Ein zusätzlicher zweiter und dritter "Lastpfad" würde die auftretende Energie noch besser abbauen und den Q7 weniger gefährlich machen. Eine solche Verbesserung käme auch den Audi-Insassen zugute. Denn nicht immer ist der Gegner ein Kleinwagen.
Partnerschutz ist ein generelles Problem
Das Problem des mangelnden Partnerschutzes, das der ADAC jetzt am Beispiel des Q7 aufgezeigt hat, sei jedoch keinesfalls auf dieses Fahrzeug beschränkt. Der Automobilclub fordert daher, dass die Autohersteller dem Partnerschutz künftig mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Aber auch an den Gesetzgeber appelliert der Club. Der soll im Rahmen des Zulassungsverfahrens die Anforderungen für den Partnerschutz verschärfen und ergänzende Partnerschutz-Crashtests im Rahmen des Zulassungsverfahrens einführen. (imp)