Der Evoluzzer: Mitsubishi Lancer Evolution im Test
Seite 3: Der Evoluzzer: Mitsubishi Lancer Evolution im Test
Schrecken aller notorischen Linksfahrer
Der neue Sport-Lancer überzeugt Sportwagenfans auch auf optischer Linie voll und ganz. Besonders die Front sticht ins Auge und wird so manchem Porsche-Fahrer auf der linken Autobahnspur beim ersten Anblick im Rückspiegel einen Schrecken einjagen. Obwohl die Japaner mit der Sportvariante des Lancer nach eigenen Angaben das „The Fast and the Furious“-Image ablegen wollen, werden der extrem weit aufgerissene Kühlerschlund und die nach oben gezogenen und sehr düster dreinblickenden Bi-Xenon-Scheinwerfer nicht dazu beitragen, den Ruf des Evo als Bad Boy abzulegen.
Umfangreiche Serienausstattung
Mitsubishi verlangt fĂĽr das Basis-Modell Lancer Evolution GSR mit FĂĽnfgang-Schaltung ab 45.950 Euro – der ewige Konkurrent Subaru Impreza WRX STI kostet in der Minimalausstattung ab 43.770 Euro. In der Grundversion des Lancer Evolution fehlen im Vergleich zur Serienausstattung der 53.850 Euro teuren Top-Version MR (siehe Kasten unten) beispielsweise das Sportfahrwerk, der Tempomat, das Festplatten-Navigationssystem, das Premium-Audio-System und die Lederausstattung. FĂĽr den stattlichen Preis des getesteten Lancer EvoluÂtion MR bekommt man also nicht nur eine umfangreiche Serienausstattung, sondern auch ein Auto, das zu Höherem befähigt ist. Doch nach einem Fahrerwechsel zeigt mir Uwe Nittel, dass zum Gewinn einer Vizeweltmeisterschaft nicht nur ein perfektes Auto, sondern auch jede Menge Mut und Können gehören.