Der Joule von Optimal Energy: Das erste Elektroauto aus Afrika
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Aufladen an der Steckdose
Der fürs Energiemanagement im Auto vorhandene Computer lässt sich so programmieren, dass das Aufladen außerhalb der Spitzenzeiten erfolgt. An einer normalen 220-Volt-Steckdose soll es etwa sieben Stunden dauern, den Joule wieder komplett aufzuladen. Der südafrikanische Energiekonzern Eskom hat als optimales Ladefenster einen Bereich zwischen 23 Uhr nachts und 6 Uhr morgens ermittelt. Obwohl Eskom hauptsächlich auf Strom aus Kohlekraftwerken setzt, fällt nach Einschätzung von Optimal Energy die CO2-Bilanz des E-Mobils günstiger aus als die von Autos mit Verbrennungsmotor.
Marktstart für Ende 2010 geplant
Die Produktion des Joule wird in der südafrikanischen Provinz Gauteng erfolgen. Mehr als 50 Prozent der Fahrzeugteile sollen von einheimischen Zulieferern kommen. Geplant ist, den Joule ab Ende 2010 in allen größeren Städten des Landes wie Kapstadt oder Durban zu verkaufen, kurz danach soll das Elektroauto auch international erhältlich sein. (rh)