Der neue Renault Grand Scénic im Fahrbericht
Seite 3: Der neue Renault Grand Scénic im Fahrbericht
Ăśberzeugender Antrieb
Für den Grand Scénic gibt es drei Benziner und vier Dieselmotoren. Wir haben die Variante mit turboaufgeladenem Benzin-Direkteinspritzer mit 130 PS aus 1,4 Liter Hubraum gefahren. Der Motor mit dem Kürzel „TCe 130“ gefällt durch seine Laufruhe und Drehfreudigkeit. Erst bei etwa 4000 Touren mischt sich ein leichter, aber nicht unangenehmer Brummton in das Klangbild. Der rote Bereich beginnt erst bei 6500 Umdrehungen. Trotzdem animiert die Leistungscharakteristik eher zum Gleiten als zum Rasen. Auf der anderen Seite sind 60 km/h im sechsten Gang problemlos möglich, wozu das präzise zu schaltende und gut abgestufte Getriebe seinen Teil beiträgt. Den Verbrauch der manuell geschalteten Variante gibt der Hersteller mit 7,1 Liter an. Gegen Ende 2009 soll der TCe 130 übrigens auch mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein.
Komfortabel unterwegs
Die Lenkung des neuen Grand Scénic vermittelt ausreichend Kontakt zur Straße, während das Fahrwerk statt auf französischem Sofakomfort mehr auf Verbindlichkeit setzt. Dennoch werden auch grobe Unebenheiten nur gedämpft zu den Passagieren weitergereicht. Hinzu kommt die geringe Wankneigung des Aufbaus in Kurven.
Attraktives Angebot
Ganz groß punkten kann der Grand Scénic bei der Anschaffung: Der TCe 130 startet als „Dynamique“ zu einem Preis von 22.400 Euro. Die reichhaltige Serienausstattung enthält eine Klimaanlage, ein CD-Radio, vier elektrische Fensterheber sowie Licht- und Regensensoren. Für alle Schnellentschlossenen legt Renault bei einem Kauf mit „Dynamique“-Ausstattung bis zum 15. Juli 2009 noch das Confort-Paket mit Klimaautomatik kostenlos drauf. Doch auch ohne dieses entpuppt sich der Grand Scénic als Preisschlager. Ein Opel Zafira mit ähnlicher Ausstattung und Motorisierung kostet bereits über 26.000 Euro und auch ein vergleichbarer Citroën Grand C4 Picasso ist fast 3000 Euro teurer. Am Rande hat Renault auch die Preise für den Scénic bekannt gegeben: Er startet bei 19.100 Euro und ist somit 1100 Euro günstiger als die Einstiegsversion der Langversion.