Dodge Challenger bekommt zwei starke Brüder

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Für den R/T wird Dodge zwei Getriebe anbieten: eine Fünfgang-Automatik und ein manuelles Sechsgang-Getriebe. In Verbindung mit dem Automaten soll der Dodge mit einer zusätzlichen Spritsparmaßnahme ausgerüstet werden. Dank Zylinderabschaltung – bei Dodge "Multi-Displacement" genannt – soll der Small Block bis zu 20 Prozent weniger Sprit durch seine halbkugelförmigen Brennräume laufen lassen. In Verbindung mit dem manuellem Getriebe ist diese Technik aber nicht lieferbar. Dafür kommt der Handschalter mit einem stilechten "Pistol-Grip"-Hebel daher – eine Verbeugung vor dem Original-Challenger von 1970.

Ebenfalls mit Automatik oder Schaltgetriebe wird es den Challenger SRT8 im Modelljahr 2009 geben. Der Motor des Topmodells bleibt unangetastet: Aus 6,1 Litern Hubraum holt der Hemi-V8 rund 430 PS und 570 Newtonmeter Drehmoment. Das soll genügen, um den Sprint auf 60 Meilen (96 km/h) in unter fünf Sekunden zu packen. Die Höchstgeschwindigkeit des schnellsten Serien-Challenger aller Zeiten gibt Dodge mit rund 270 km/h an.

Wie teuer die neuen Modelle genau sein werden, haben die Amerikaner noch nicht bekannt gegeben. Allerdings soll der US-Einstiegspreis für den Challenger laut Dodge irgendwo zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar liegen – entprechend 12.700 bis knapp 16.000 Euro. Am Preis des SRT8 dürfte sich für 2009 nicht viel ändern: Das Topmodell kostet in den Staaten derzeit rund 40.500 Dollar, also etwa 25.500 Euro. Und wie immer schließen wir mit dem bedauernden Hinweis darauf, dass Dodge den Challenger in Europa nicht anbieten will. Zahlungskräftige Fans werden zwar bei Grauimporteuren fündig, doch dort kann der limitierte SRT8 derzeit deutlich über 60.000 Euro kosten. (imp)