Erlkönig: Neuer Mercedes SLK nimmt Gestalt an

Die kommende Generation des Mercedes SLK schicken die Stuttgarter Ingenieure mit zunehmend weniger Tarnung auf die Straße. Erstmals sah unser Erlkönig-Jäger auch den Innenraum

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Von
  • rhi

München, 6. Mai 2010 – Die kommende Generation des Mercedes SLK schicken die Stuttgarter Ingenieure mit zunehmend weniger Tarnung auf die Straße. Erstmals konnte unser Erlkönig-Jäger auch den Innenraum ablichten.

Trotz der schwarzen Beklebung sind die wichtigsten Merkmale des roten SLK-Erlkönigs gut erkennbar. So wird deutlich, dass die Karosserieform behutsam weiterentwickelt wird. Die Heckpartie orientiert sich stilistisch am SLR Roadster, der inzwischen eingestellt wurde. Der kommende SLK erhält ähnlich geschwungene Rückleuchten – aller Voraussicht nach mit LED-Technik. Unverändert bleibt es beim Klappdach, es erhält zukünftig große Glaseinsätze. Der vordere Überhang wird länger, auffällig sind die recht weit hinten positionierten Außenspiegel. Besonders markant ist der ausgeprägte Kühlergrill mit großem Stern, wie man ihn bereits vom SLS AMG und dem F 800 Style kennt. Er löst die umstrittene Formel-1-Nase des bisherigen SLK ab. Anders als es die Beklebung des Fahrzeugs vorgaukelt, wird wohl die bisherige mandelförmige Scheinwerferoptik des SLK behutsam weiterentwickelt. Trotz massiver Tarnung im Innenraum sind dort die Mittelkonsole in Aluminium-Optik und die in Röhren untergebrachten Instrumente sichtbar.

Das Debüt des neuen SLK wird für den Genfer Auto-Salon im Frühjahr 2011 erwartet. Was den Antrieb angeht, dürften die Benziner komplett auf Direkteinspritzung umgestellt sein. Die Aggregate 200 CGI, 250 CGI mit vier Zylindern und der sechstöpfige 350 CGI arbeiten bereits in der E-Klasse. Je nach Modell dürften eine manuelle Sechsgang-Schaltung beziehungsweise Automatikgetriebe mit fünf oder sieben Gängen zum Einsatz kommen. Im Rahmen der BlueEfficiency-Strategie könnte es auch erstmals einen SLK-Diesel geben, denkbar ist ein SLK 250 CDI mit 204 PS. Als Topmodell ist ein SLK 55 AMG mit einem weit über 400 PS starken V8 im Gespräch.

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(imp)