Fahrbericht nach dem Facelift: Audi A3 Sportback
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Allradantrieb zu empfehlen
Wir empfehlen, diesen Motor mit dem Allradantrieb quattro zu kombinieren: Mit Frontantrieb kann es passieren, dass beim scharfen Anfahren die Räder kurz durchdrehen, bevor die Traktionskontrolle greift. In der von uns gefahrenen Kombination aus 170-PS-TDI, S tronic und Frontantrieb kommt der A3 übrigens erst im Herbst 2008 auf den Markt, detaillierte Fahrleistungs-Daten gibt es seitens Audi noch nicht. Nur für die quattro-Version mit Schaltgetriebe gibt es schon ein Datenblatt: 238 km/h Spitze, 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und einen Verbrauch von durchschnittlich 5,6 Litern gibt der Hersteller an. Die Werte der Frontantriebs-Variante dürften geringfügig abweichen.
1.9 TDI: Auch als "e"-Variante zu haben
Wer nicht so viel Power braucht, kann sich für den 140-PS-Diesel entscheiden. Auch dieses Zweiliter-Aggregat arbeitet mit Common-Rail-Technik. Die schwächere Zweiliter-Maschine beschleunigt mit Schaltgetriebe in 9,1 Sekunden auf Tempo 100 und wird 207 km/h schnell. Dafür verbraucht dieser Antrieb laut Audi nur 5,4 Liter. Der einzig verbliebene Pumpe-Düse-Vertreter in der A3-Reihe ist der 1.9 TDI mit 105 PS. Ihn gibt es auch als spezielle Spritspar-Ausführung "e" – vergleichbar mit den BlueMotion-Varianten von Volkswagen. Das Benzinerangebot startet mit einem 102 PS starken 1,6 Liter Motor. Drei TFSI-Direkteinspritzer zwischen 125 und 200 PS markieren die Otto-Mitte. Die Topmotorisierung bildet nach wie vor der 250 PS starke V6. Alle Motoren sollen dank Modifikationen weniger Sprit verbrauchen. Apropos: Die Varianten mit einem manuellen Getriebe besitzen nun eine Schaltpunktanzeige, ferner haben alle Varianten im Rahmen des Facelifts einen voll verkleideten Unterboden bekommen. Das soll ebenfalls den Durst senken.
Doppelkupplungsgetriebe schaltet sanft
Unser Testwagen mit 350 Newtonmetern Drehmoment ist mit der Sechsgang-S-tronic ausgestattet. Das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe (DKG) wechselt beim Cruisen die Übersetzungen sehr sanft, lässt uns aber im Spurt die Schaltvorgänge schon spüren. Im Sportmodus schaltet das Getriebe schneller hoch und später runter. Und: An Wippen am Lenkrad oder am Wahlhebel können wir auch mit der Hand die Gänge wechseln.