Försterprüfung: Der neue Subaru Forester im Test
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Warten auf den Boxer-Diesel
So verwundert es auch nicht, dass die optionale Viergang-Automatik vor jedem Gangwechsel sehr hoch dreht. Den Verbrauch für den Benziner gibt Subaru mit durchschnittlich 8,4 Liter an, allerdings dürfte dieser Wert in der Praxis kaum zu halten sein. Immerhin bietet Subaru auch für den neuen Forester eine Umrüstung auf Flüssiggas-Betrieb an. Da der bullige Turbo-Benziner mit einer Leistung von 230 PS wegen seiner CO2-Werte aus dem Programm genommen wurde, lohnt es sich deshalb, bis zum September 2008 zu warten. Dann hält der hervorragende Boxer-Diesel Einzug in den Forester.
Fahrwerk mit Sicherheitsreserven
Gut gefallen hat uns das Fahrwerk, bei dem hinten eine neu entwickelte Mehrlenkerachse für individuelle Radführung sorgt. Es beherrscht den Spagat zwischen straff und komfortabel: Zwar werden die Insassen über den Straßenzustand nicht im Unklaren gelassen, aber es ist stets genügend Komfort vorhanden. Serienmäßig an Bord ist der für Subaru typische Allradantrieb mit Zentraldifferenzial und Visco-Kupplung. Durch die flache Einbaulage des Boxermotors ergibt sich ein niedriger Schwerpunkt, der sich positiv auf die Straßenlage auswirkt. Um die Risiken weiter zu minimieren, ist außer einem Bremsassistenten grundsätzlich das Stabilitätsprogramm VDC (Vehicle Dynamics Control) an Bord. Ebenfalls serienmäßig ist die praktische Anfahrhilfe namens „Hill Start Assist“, die ein Zurückrollen beim Anfahren am Berg verhindert.