Formula Student 2009: Uni Stuttgart gewinnt in Hockenheim
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2. Skidpad
Beim Skidpad dagegen ist vor allem das Fahrwerk ausschlaggebend. Die Fahrzeuge durchfahren eng gesteckte Kreise. Es geht dabei jeweils zweimal links- und rechtsherum, wobei jeweils die zweite Runde gewertet wird. In der Spitze werden dabei fast 1,4 g Querbeschleunigung erreicht. Diesen Wettbewerb konnte das Team der Uni Stuttgart für sich entschieden.
3. Autocross
Im Autocross wird dann erstmals eine ganze Runde mit Slalomelementen und kurzen Geraden absolviert. Jedes Team hat insgesamt vier Versuche mit je zwei Fahrern. Abgeräumte Pylonen kosten Strafsekunden, sodass man nicht über die Ecken räubern kann. Hier lag wiederum die Uni Stuttgart vor der Corvallis OSU und TU Delft. Neben der Einzelwertung dieses Wettbewerbs bestimmt der Autocross auch die Startreihenfolge für die Endurance.
4./5. Endurance / Fuel Efficiency
In diesem abschließenden Test müssen die Fahrzeuge eine Langdistanz durchhalten und rund eine halbe Stunde unter voller Belastung fahren. Nach der Hälfte des Wettbewerbs muss das Team den Fahrer tauschen und dabei den Motor abstellen. Dabei kann es leicht vorkommen, dass die Maschine im heißgelaufenen Zustand nicht mehr anspringt. Das Team der Uni Stuttgart siegte in diesem Wettbewerb und holte ich damit den Gesamtsieg der Veranstaltung.
Zugleich mit der Endurance wird auch die letzte dynamische Disziplin geprüft: die Fuel Efficiency. Hierbei wird der Spritverbrauch mit der erzielten Geschwindigkeit in Relation gesetzt. So wird erreicht, dass keine Wagen um die Strecke bummeln, um sich eine Etappe in diesem Wettbewerb zu "erschleichen". Damit ein Ausfall in der Endurance nicht gleich zu einem Verlust dieser Wertung führt, wird der Verbrauch auch dann ermittelt, wenn ein Team die Endurance nicht vollständig fahren kann. Der diesjährige Sieger Delft zum Beispiel konnte die Endurance nicht abschließen.