Gemballa MIG-U1: Verwandelter Ferrari Enzo aus Leonberg
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Zwölfzylinder mit 700 PS
Der Zwölfzylinder des Gemballa MIG-U1 arbeitet mit optimiertem Motormanagement und einem speziell abgestimmten Abgassystem. In der Kombination ergibt dies eine Leistungsabgabe von 700 PS statt 660 PS wie bei der Serienversion. An den Sportkatalysator schließt sich die Vierrohranlage mit pneumatischer Klappensteuerung an. Die Endrohre sind mit einer Hitzeabschirmung bestückt und teilen sich den Ausgang in der Heckschürze mit den Abluftkanälen der hinteren Radhäuser. Vorn sind 19-Zoll-Felgen mit 265er-Reifen montiert, hinten rollt der Wagen auf 20-Zöllern mit 335er-Pneus. Ein mehrfach einstellbares Sportfahrwerk soll das Handling und den Fahrkomfort des Boliden verbessern.
Eigens entworfene Sitze
Innen gibt es eigens für den MIG-U1 entworfene Sitze, zudem sind die Mittelkonsole und das Sportlenkrad Sonderanfertigungen. Alle Komponenten der Innenverkleidung sind mit Leder und Alcantara bezogen. Das integrierte Multimediasystem bietet einen Sieben-Zoll-Touchscreen, Navigation, einen DVD-Wechsler und einen iPod-Anschluss. Der 950-Watt-Verstärker bedient Hochtöner in der Cockpitfront, die 165 Millimeter großen Membranen in den Türverkleidungen und den Subwoofer zwischen den Sitzen. Gemballa-Logos auf den Sitzen, den Fußmatten und den Sicherheitsgurten gehören außerdem zur Veredelung.
Höhenverstellung optional
Optional kann eine elektrohydraulische Höhenverstellung geordert werden. Per Knopfdruck im Innenraum erlaubt sie die Anhebung der Karosserie an Vorder- und Hinterachse um 45 Millimeter und ermöglicht damit das problemlose Überfahren von Hindernissen. Ebenfalls per Knopfdruck oder automatisch mit dem Erreichen von 80 km/h senkt sich der Wagen wieder auf das ursprüngliche Tiefniveau ab. (imp)