IAA: Audi zeigt Diesel mit Start-Stopp-Automatik
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Verbesserte Servolenkung und Klimaautomatik
Die Servolenkung hat einen um etwa 50 Prozent höheren Wirkungsgrad. Sie wird nun von einer bedarfsgeregelten Flügelzellenpumpe mit hydraulischer Energie versorgt. Im Gegensatz zu konventionellen Servopumpen fördert sie nur so viel Öl, wie gerade erforderlich ist. Bei der Klimaautomatik nutzt Audi einen neuartigen, thermostatisch geregelten Kältekreis mit einem internen Wärmetauscher. So braucht das System 20 Prozent weniger Kraftstoff.
Verbesserte Aerodynamik
Auch an der Aerodynamik wurde gefeilt. Die Karosserie erhielt einen Heckdeckel mit einer zusätzlichen leichten Abrisskante. Speziell gezeichnete Leichtmetallräder verbessern die Umströmung der Räder und der Radhäuser. Außerdem legt Audi die Karosserie zwei Zentimeter tiefer. Die Reifen sind auf leichten Lauf ausgelegt, bringen aber sportliche Performance. So sprintet die Mittelklasselimousine in 9,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Damit ist die Studie immerhin 0,4 Sekunden schneller als der alte A4 2.0 TDI. Der ebenfalls 143 PS starke BMW 318d ist exakt ebenso sprintstark. Er braucht aber laut Hersteller nur 4,7 statt 4,9 Liter. (imp)