Iveco Campagnola: Robuster Offroader auf Basis des Massif
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Zuschaltbarer Allradantrieb
Voll beladen bezwingt der Campagnola Steigungen von 100 Prozent und hat einen vorderen Böschungswinkel von 50 Grad, einen hinteren von 34 Grad und einen Rampenwinkel von 33 Grad. Die Wattiefe bei der Standardausstattung beträgt 50 Zentimeter, der Allradantrieb ist zuschaltbar. Das Verteilergetriebe erlaubt die Auswahl von 4x2- oder 4x4-Antrieb sowie eine Geländeuntersetzung. Die Kraft wird im Verhältnis 50 zu 50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Das Fahrwerk verwendet Blattfedern, wie es für Nutzfahrzeuge typisch ist. Vorne gibt es außerdem hydraulische Stoßdämpfer, hinten Luftdruckstoßdämpfer. Komplettiert wird das System durch Stabilisatoren vorne und hinten. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs liegt bei 2,7 Tonnen.
Zwei Farben
Der Offroader ist in den Farben Salbeigrün und Elfenbein erhältlich. Zur Ausrüstung gehören elektrische Fensterheber vorne, eine Lederausstattung, eine Klimaautomatik, ein CD-Radio und optional ein Navigationssystem. An der Seite trägt die Karosserie ein Schild mit Logo und Seriennummer des Fahrzeugs. Die Felgen sind in Karosseriefarbe gehalten. Der Campagnola hat eine zuschaltbare Differenzialsperre hinten sowie ein ABS, aber kein ESP und keine Airbags. Der Preis wird bei etwa 35.000 bis 36.000 Euro liegen. Ein dreitüriger Massiv ist schon ab 27.190 Euro zu haben.
Erbe einer Offroad-Tradition
Ein Fiat-Modell mit Namen Campagnola wurde bereits von 1951 bis 1987 in unterschiedlichen Varianten gebaut. Der historische Campagnola entstand wie der baugleiche Alfa Romeo Biscione aufgrund einer Ausschreibung für Militärfahrzeuge, die dem Willys-Jeep ähneln sollten. Primär eingesetzt bei den Carabinieri und beim Zivilschutz, wurde das Fahrzeug auch als Papamobil von Johannes Paul II. bekannt. 1987 wurde die Produktion des Campagnola eingestellt. (imp)