Johnson Controls entwickelt Batterien für Start-Stopp-Systeme weiter
Neue Technik ist hitzeresistenter
Johnson Controls hat nun zusammen mit Volkswagen eine neue Generation dieser Batterietechnik entwickelt. Die neue AGM-Technologie erhöht nach Angaben des Zulieferers die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Starter-Batterien vor allem auch bei hohen Umgebungstemperaturen. Durch Änderungen an der negativen Masse der Batterien werde der Energiespeicher korrosionsbeständiger und habe einen niedrigeren Wasserverbrauch, Hitze beeinträchtige die Funktion der Batterie nun weniger. Das prädestiniere die Batterie auch für Anwendungen in heißeren Umgebungen, sei es in südlichen Ländern oder bei Anwendungen an ungünstigeren Einbauorten im Fahrzeug. Die Batterien werden in Hannover und Zwickau gefertigt und von dort an fast alle Produktionsstandorte des Volkswagen-Konzerns geliefert. Sie werden in den Blue-Motion-Modellen eingesetzt und sind für weitere Modelle vorgesehen.
Ursprünglich wurde die AGM-Technik übrigens von der Firma Hoppecke zusammen mit Mercedes-Benz entwickelt. Unter der Bezeichnung vlies.tec kam sie zunächst in der Mercedes S- und E-Klasse zum Einsatz, sowie im VW Phaeton. Johnson Controls übernahm Ende 2001 die Batteriesparte von Hoppecke in Zwickau, Mitte 2002 zudem den Varta-Unternehmensbereich Autobatterien in Hannover. (ggo)