Johnson Controls zeigt Innenraumkonzepte von morgen

Seite 3: Johnson Controls zeigt Innenraumkonzepte von morgen

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Um Platz zu gewinnen und Gewicht zu sparen sind, ist die Studie mit Sitzen ausgestattet, die im Profil sehr schlank ausfallen, was der Beinfreiheit der Hinterbänkler zugute kommt. Um die klassische "Kommunikationsbarriere" zwischen Vorder- und Rücksitzpassagieren aufzuheben, lässt sich der Beifahrersitz sehr weit nach hinten verschieben. Dank per Mechatronik-Auslösemechanismus hochklappbarer Rücksitze rückt der Beifahrer auf Wunsch fast an die Seite des Insassen hinter dem Fahrer und kann sich dabei über jede Menge Beinfreiheit freuen.

Der zurückgeschobene Beifahrersitz erlaubt zugleich einen Blick auf die Lithium-Ionen-Batterie, die in der Tunnelkonsole zwischen dem Fahrer- und dem Beifahrersitzuntergebracht ist. Bei dem zeitgeistkonform als Plug-in-Hybrid angedachten re3 reicht der Platz, um eine flüssigkeitsgekühlte Batterieeinheit mit einer Kapazität von 7,6 kWh unterzubringen. Dort sei der Energiespeicher besonders crashsicher untergebracht, hebt Johnson Controls hervor. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer bei Autobatterien und zugleich Hersteller von Li-Ion-Zellen und Elektronik für Hybridautos; Mitte 2002 übernahm man den Unternehmensbereich Autobatterien von Varta. Im Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft werden im französischen Nersac seit Anfang 2008 Li-Ion-Batterien für Kfz hergestellt. (ssu)