Mercedes C- und S-Klasse: Facelift noch in diesem Jahr
Ein Facelift soll die C-Klasse attraktiv halten. Die optisch unauffälligen Änderungen sollen noch in diesem Jahr kommen. Der große Zweitürer CL dürfte bald als S-Klasse Coupé firmieren
- rhi
München, 16. März 2010 – Seit Jahrzehnten verwenden die Schwaben die niedliche Wortschöpfung "Mopf" für Modellpflege, wenn einzelne Baureihen optisch und technisch überarbeitet werden. Noch in diesem Jahr kommen der CL und die C-Klasse an die Reihe. Einige Erlkönige der beiden überarbeiteten Baureihen wurden jetzt erwischt.
Rückkehr des S-Klasse Coupé
Dezent fallen die Änderungen am CL aus: Die Scheinwerfer erhalten integrierte Blinker mit LED-Technik, im neu geformten Frontstoßfänger ist ein Tagfahrlicht integriert. Die Anzahl der Streben im Kühlergrill wird auf zwei reduziert. Ganz neu sind zudem die eckigen Außenspiegel, wie man sie bereits von der E-Klasse kennt. Hinten fallen die LED-Bremsleuchten und der geänderte Stoßfänger auf. Bei den Motoren dürfte es bei dem Mitte 2010 anstehenden Facelift kaum größere Änderungen geben. Womöglich wird eine Hybridversion die Modellpalette ergänzen. Parallel zur Überarbeitung bekommt der CL einen neuen Namen und wird zum S Coupé. Das weckt einerseits nostalgische Gefühle, andererseits wird das Namenswirrwarr aus CL, CLS und CLC entflochten. Sehr wahrscheinlich kommen zukünftig aber noch neue CL-Varianten dazu, so etwa CLT für einen Sportkombi auf CLS-Basis.
Mercedes C- und S-Klasse: Facelift noch in diesem Jahr (8 Bilder)

Auf Tour mit dem Porsche Panamera: Der CL mit geänderten Scheinwerfern und neuem Grill
Fester Navi-Bildschirm
Voraussichtlich im Herbst 2010 wird die C-Klasse "gemopft". Äußerlich fällt die Modellpflege kaum auf, schließlich war es immer schon so, dass die Besitzer der bisherigen Version nicht das Gefühl bekommen sollten, plötzlich ein altes Auto zu fahren. Am auffälligsten sind die Modifikationen am Frontstoßfänger, hinzu kommen die E-Klasse-Außenspiegel und LED-Blinker. Auch der Innenraum wird mehr in Richtung E-Klasse gestaltet, unter anderem wird der Navi-Bildschirm künftig fest eingebaut. Wahrscheinlich ist, das der Innenraum mit feineren Materialien ausgestattet wird. Mercedes hatte sich hier mit der aktuellen C-Klasse Kritik gefallen lassen müssen. Einige Assistenzsysteme des großen Bruders werden ebenso Einzug halten wie die Siebengang-Automatik für die Vierzylinder. Bislang ist für die kleinen Motoren nur eine Fünfgang-Automatik zu haben. Mit all diesen Maßnahmen soll die C-Klasse bis zum Erscheinen des Nachfolgers, der wahrscheinlich Ende 2012 präsentiert wird, fit bleiben. (imp)