Mit dem Range Rover TDV8 im Gelände

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Trotz aller Kraft hält sich der Verbrauch in Grenzen: Der TDV8 verbraucht nur noch 9,4 statt den bisherigen 11,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer und erfüllt natürlich die Euro 5. Für einen Zweieinhalbtonner ist der Verbrauch nicht übel, doch es geht noch deutlich sparsamer: Der BMW X5 braucht in der äquivalenten Version xDrive 40d nur 7,5 Liter, er wiegt aber auch "nur" 2,2 Tonnen und ist rund zehn Zentimeter niedriger. Zum gesunkenen Verbrauch des Range trägt die neue Automatik bei: Das von ZF stammende und zum Beispiel auch im erwähnten X5 eingesetzte Getriebe hat acht Stufen statt sechs wie die alte Automatik, die auch noch bei der Supercharged-Version eingesetzt wird. Schaltwippen am Lenkrad sind Serie.

Auch eine Luftfederung gehört beim Range zum Standard, womit sich das Karosserieniveau in drei Stufen einstellen lässt. Ebenfalls Serie sind adaptive Stoßdämpfer und eine Wankneigungskontrolle. Dennoch bleibt der Range in Kurven nicht so ruhig wie eine Oberklasselimousine – schließlich ist das Auto 1,87 Meter hoch und hat lange Federwege. Auch wegen der Sitze, die kaum Seitenhalt bieten, sind scharfe Kurven nicht gerade eine Spezialität des Range. Der Federungskomfort auf gerader Strecke ist ordentlich. Gut gefällt auch die leichtgängige Lenkung. Der Range Rover mag es auf der Straße eher gemütlich, was aber auch zu seinem Stil passt.