Neu in Genf: der Spyker C8 Aileron

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Trotz dieser modernen Verfahren wird der Spyker nach wie vor in Handarbeit gefertigt. Beim Motor kauft man dagegen, wie bei Sportwagen-Manufakturen üblich, bewährte Großersienechnik von außen ein. Der 4,2-Liter-V8-Motor von Audi leistet 405 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 480 Nm. Den Spurt von null auf Tempo 100 bewältigt der Holland-Sportler in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 300 km/h erreicht. Wahlweise steht ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine sechsstufige Automatik von ZF zur Verfügung. Um die enormen Fahrleistungen beherrschen zu können, verbauen die Holländer Rennbremsen von AP.

Der Motor macht den Aileron also zum Vollblutsportler, als Knallbüchse will Spyker ihn aber nicht verstanden wissen. Im Vergleich zu den früheren Modellen C8 Laviolette und Spyder wurde der Achsabstand um 150 mm verlängert, die Spurweite wuchs vorne um 155 mm. Zudem überarbeitete Spyker die Geometrie der Doppel-Querlenker-Aufhängung vorne und hinten und verwendete wo immer möglich gehärtetes Aluminium, um die ungefederten Massen niedrig zu halten. Diese Maßnahmen sollen mehr Innenraum schaffen, aber auch Fahrstabilität und -komfort verbessern.