Schicker Golfklässler: Mitsubishi Lancer Sportlimousine im Test

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Auch beim Thema "Fahrwerk" ist ein Vergleich mit dem BMW erhellend. Zu einer Sportlimousine gehört natürlich auch ein strammer Unterbau, der in der Kurve das Wanken reduziert und damit hohe Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht. Doch hier muss der Mitsubishi eher passen. Ein BMW fährt sich allemal sportlicher. Schlecht ist das Lancer-Fahrwerk aber nicht, nur eben nicht dezidiert sportlich. Es neigt eher ein klein wenig zur komfortablen Seite. Bei gröberen Unebenheiten hat man allerdings manchmal den Eindruck, dass sie durchschlagen – so fatal klingt es, wenn man ein Schlagloch durchfährt.

Im Innenraum hat Mitsubishi mit einer Querleiste im Carbon-Look für sportliches Ambiente gesorgt. Auch die Instrumente wirken recht sportlich und die Vordersitze gewähren hervorragenden Seitenhalt. Sportlich bedeutet beim Lancer jedoch dankenswerterweise nicht unpraktisch. Im Fond sitzt man sehr gut, denn Kopf- und Kniefreiheit sind mehr als ausreichend. Der Kofferraum bietet 400 Liter Volumen, was wenig ist im Vergleich etwa zum VW Jetta, der mit 527 Liter aufwarten kann. Die Rücksitze lassen sich wie bei dem Volkswagen umklappen, sodass man auch etwas längere Gegenstände transportieren kann. Bei einem Kühlschrank muss der Lancer allerdings passen – wie jede Stufenhecklimousine. Etwas unpraktisch ist auch die sehr hoch liegende Ladekante.