Schlange mit Biss: Dodge Viper SRT10 ACR

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Am ganzen Fahrzeug zeigen sich die Bemühungen der Chrysler-Sportabteilung SRT (Street and Racing Technology), das Gewicht der Viper zu reduzieren. Unter anderem wurden die Nebelscheinwerfer weggelassen, für den Innenraum ist ein „Hard Core“-Paket zu haben. Bei diesem werden die Audioanlage, Türlautsprecher, die Dämmmatten unter dem Motor und der Teppich im Kofferraum entfernt. Anstelle des Radios wird eine Stoppuhr eingebaut. Von diesen Maßnahmen verspricht man sich im Verbund mit Änderungen an der Aerodynamik und am Fahrwerk eine Gewichtsreduzierung von etwa 36 Kilogramm. Apropos Fahrwerk: Bei der ACR-Viper stammt es von der deutschen Firma KW Automotive. Die Stoßdämpfer sind hinsichtlich Bodenfreiheit und Dämpferhärte verstellbar. So kann beispielsweise die Fahrzeughöhe in zwei verschiedenen Stufen eingestellt werden.

Als Antrieb nutzt die Dodge Viper SRT10 ACR den V10-Benziner aus Aluminium, der 8,4 Liter Hubraum aufweist und auch in der Viper SRT10 arbeitet. Eine variable Ventilsteuerung passt sich der jeweiligen Geschwindigkeit an. Eine Leistung von 608 PS und 759 Newtonmeter Drehmoment soll die Erde beben lassen. Die in fünf verschiedenen Farben lieferbare ACR-Viper verfügt stets über eine schwarz lackierte Mittelsektion. In den USA soll die handgefertige Viper SRT10 ACR ab dem zweiten Quartal 2008 erhältlich sein. Dodge spricht hinsichtlich des Preises von weniger als 100.000 Dollar. Damit wäre die rasante Schlange ein günstiges Angebot: Beim aktuellen Stand des Wechselkurses sind 100.000 Dollar etwa 68.000 Euro. (rh)