Skoda Kodiaq: Scout und Sportline vorgestellt
Skoda stellte zwei neue Varianten seines Fullsize-SUV Kodiaq vor. Die Ausstattungslinie Scout soll die Geländeeigenschaften des Siebensitzers betonen und optimieren. Der neue Kodiaq Sportline wendet sich an dynamische SUV-Fahrer. Beide stehen im März in Genf
(Bild: Skoda)
- Christian Lorenz
Skoda stellte zwei neue Varianten seines SUV Kodiaq vor. Die beiden neuen Ausstattungslinien Scout und Sportline werden im März auf der Messe in Genf stehen. Sowohl der Kodiaq Scout als auch der Sportline sind ausschließlich mit dem Hang-on-Allrad, zwei Ottomotoren mit 1,4 und 2,0 Litern Hubraum (150 und 180 PS) sowie dem 2,0-TDI mit 150 bzw. 190 PS erhältlich und basieren auf der mittleren Ausstattungslinie Ambition. Unlängst hatte Skoda bereits die Scout- und RS-Variante des neuen Octavia vorgestellt.
Talent im Gelände?
Der Scout soll laut Skoda die Geländeeigenschaften des Kodiaq betonen und dabei nicht nur eine lifestylige Mogelpackung sein. So ist der Unterschutz nicht nur ein martialischer optischer Akzent in Silber, sondern Teil eines ernst gemeinten Schlechtwegepakets. Zusammen mit der auf 19 cm erhöhten Bodenfreiheit verbessert es den Rampenwinkel des Kodiaq Scout auf knapp 20 Grad und die Böschungswinkel auf 22 Grad (vorne) bzw. 23 Grad (hinten). Allerlei silberfarbener Tand wie Zierleisten, Dachreling, Grillumrahmung, getönte Heck- und hintere Seitenscheiben sowie modellspezifische 19-Zollräder gibt es dazu.
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Skoda Kodiaq Scout
(Bild: Skoda)
Auch technisch wurde der Scout auf eine gewisse Schlechtwegekompetenz hin optimiert. Sein Fahrwerk lässt sich per Tastendruck in einen Offroad-Modus versetzen. Die adaptiven Dämpfer (DDC nur gegen Aufpreis), ABS und ASR verbessern dann die Traktion bzw. lassen mehr Schlupf zu.
Dezente KrawallbĂĽrstung
An den sportlichen SUV-Fahrer wendet sich Skoda mit dem Kodiaq Sportline. Er soll mit schwarzen Außenspiegelgehäusen und Kühlergrill eine leichte Krawallbürstung signalisieren. Wem die serienmäßigen 19-Zöller zu brav sind, verhilft Skoda gegen Zuzahlung auch gern zu 20-Zöllern. Im Kodiaq Sportline sitzt man auf Sportsitzen, die wie das Scout-Gestühl mit Alcantara bespannt sind. Der Fahrersitz ist im Sportline serienmäßig elektrisch einstellbar. Ein weiteres nettes Schmankerl ist das erweiterte Sportline-Display im Kombiinstrument in das sich der dynamische SUV-Treiber die auf ihn wirkenden G-Kräfte, die aktuell abgerufene Motorleistung, aber auch nicht gänzlich sinnlose Dinge wie Turboladedruck sowie Öl- und Kühlmitteltemperatur einblenden kann. Skoda nennt das ganze etwas präpotent „Human-Machine-Interface“.
Wem das alles noch zu wenig, zu vernünftig oder zu brav ist, der kann auf das Jahr 2018 vertröstet werden. Da soll ein Kodiaq RS mit dem 240 PS starken Biturbo-Diesel kommen, der schon aus Passat und Tiguan bekannt ist. Es wird mit Preisen um die 50.000 Euro spekuliert.
Mitte März werden wohl der Kodiaq Scout und der Sportline zu den Händlern kommen – kurz nach ihrer Präsentation in Genf. Zu den Preisen gibt es noch keine offiziellen Informationen. Wir rechnen mit einem Einstiegspreis von ca. 33.000 Euro für den Scout 1.4 TSI und ca. 35.000 Euro für den 1.4 TSI Sportline.
(chlo)