Tagfahrleuchten zum Nachrüsten: Darauf sollte geachtet werden

Seit dem 7. Februar 2011 müssen neue Pkw-Modelle mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein. Wer sein altes Fahrzeug nachträglich damit ausstatten will, sollte besser einen Profi ans Werk lassen, rät der ADAC

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Von
  • Matthias Nauman
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München, 17. Februar 2011 – Neu homologierte Fahrzeuge müssen seit dem 7. Februar 2011 das sogenannte Tagfahrlicht ab Werk mitbringen. Für ältere Modelle gibt es zahllose Nachrüstsätze, von denen der ADAC nun eins getestet hat. Anhand einer günstigen Nachrüstlösung zeigt der Automobilclub die Probleme auf, die dabei entstehen können.

Im Rahmen eines Kurz-Checks haben die Techniker des ADAC LED-Tagfahrlichter, die der Discounter Norma aktuell anbietet, näher unter die Lupe genommen. Der Bausatz ist für rund 50 Euro zu haben. Im Test fielen Mängel im Kabelsatz auf. Die Leitungen lösten sich beim Trennen von Steckern teilweise aus den Quetschverbindungen. Außerdem sind die Trennstellen nicht abgedichtet, obwohl sie im Spritzwasserbereich montiert werden.

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Beim Nachrüsten von Tagfahrleuchten müssen eine Menge Vorschriften beachtet werden.

Auch das auf der Verpackung aufgedruckte Versprechen vom „einfachen Selbsteinbau“ sollte man laut ADAC nicht zu wörtlich nehmen. Selbst ein engagierter Bastler brauche dafür mehrere Stunden. Ohne einen Stromlaufplan kommt man bei der Installation bei den meisten Fahrzeugen allerdings nicht weiter. Bei manchen Karosserieformen ließen sich diese universellen Nachrüstleuchten zudem aufgrund ungünstiger Stoßfängergestaltung gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand montieren. Fazit: Die Techniker raten davon ab, die Installation selbst vorzunehmen.