Unterwegs mit dem Merian Scout Navigator: ReisefĂĽhrer und Navi in einem

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Dass der gesprächige Lotse von allein den passenden Audiobeitrag zu einem POI startet, kann einem gerade in Städten schnell auf die Nerven gehen, zumal die Stücke innerorts in einiger Entfernung des betreffenden Punktes gestartet werden. Der Audiobeitrag wird immer dann unterbrochen, wenn eine Navigationsansage erfolgt. Aber genau dieses Wechselspiel haben wir als störend empfunden. Außerdem sind für große Städten wie München nur Beschreibungen eines Bruchteil der Sehenswürdigkeiten hinterlegt. Für einen Ort wie Regensburg, der zu den ältesten Städten in Deutschland gezählt wird, muss gar ein einziger Beitrag ausreichen. Auch bleiben die Informationen häufig oberflächlich. Entlang der Autobahn oder über Land hingegen verrät das Navi dafür den ein oder anderen Geheimtipp. Wer Zeit und Muße dazu hat, kann seine Fahrt so zu einer kleinen Kulturreise ausbauen, sich über Sehenswertes informieren und landschaftlich oder kulturhistorisch interessante Gegenden erklären lassen.

Kurz nach unserem Test hat Merian den Scout Navigator überarbeitet. Seitdem umfassen die Reiseinformationen über Deutschland hinaus auch Österreich und die Schweiz. Hinzu kommt ein Sprachführer für Reisethemen in acht Sprachen. Rund 2100 Redewendungen sollen die Verständigung – beispielsweise im Hotel oder Restaurant – erleichtern. Eine Text-to-Speech-Funktion ermöglicht zudem, dass das Gerät alle Reiseführer-Einträge automatisiert vorliest. Außerdem stellt Merian dem 799 Euro teuren Premiumgerät, das jetzt Scout P_Navigator heißt, zwei abgespeckte Varianten zur Seite. Diese unterscheiden sich in Hardware, Funktions- und Reiseführerumfang: Der C_Navigator wird in Kürze für 599 Euro, der I_Navigator für 399 Euro erhältlich sein. Für alle drei Geräte wird zudem ein kostenloser, zweijähriger Schutz gegen Diebstahl und Raub angeboten. (imp)