XWD-Allradantrieb von Saab nutzt Drehmoment zur Fahrzeugstabilisierung

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Die Verteilung von Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse bietet bereits fahrdynamische Vorteile, doch beim limitierten Sondermodell Turbo X treibt Saab es noch weiter: Dort gehört das aktive elektronische Sperrdifferenzial eLSD (electronically-controlled Limited Slip Differential) zur Serienausstattung. Über die Verteilung zwischen Hinter- und Vorderachse hinaus kann es das Drehmoment auch zwischen den beiden Hinterrädern verteilen. Bei Bedarf stellt es bis zu 80 Prozent des maximalen Drehmoments der Hinterachse dem Rad mit der höheren Traktion zur Verfügung. So erlaubt das Sperrdifferenzial dem Fahrer noch mehr Kontrolle bei schneller Kurvenfahrt oder anderen Fahrmanövern mit plötzlichem Lastwechsel, wie zum Beispiel einem Ausweichmanöver oder einem abrupten Spurwechsel. Die Kombination aus XWD und eLSD kann also das Fahrzeugheck sozusagen mit noch mehr Nachdruck in die richtige Spur bringen, als es XWD alleine kann.

Für die Integration des Saab XWD wurden das Fahrwerk komplett überarbeitet und eine veränderte Hinterachse mit automatischer Niveauregulierung und einer um 50 Prozent erhöhten Sturzsteifigkeit entwickelt. Zusätzlich passten die Ingenieure Federn, Stoßdämpfer, Querstabilisatoren vorn und hinten sowie die Reifen den gesteigerten Leistungsanforderungen an. (imp)