Zügiger Schweizer: Der Weber Sportcars "faster one"
Fast 1 PS pro Kilogramm treibt den "faster one" an, doch sein Name steht wohl dafür, einfach nur schneller zu sein als die anderen – eine buchstäblich fixe Idee, die der Schweizer Roman Weber ab Sommer 2008 in Kleinserie realisieren will
- rhi
Tobel (Schweiz), 2. Mai 2008 – Das Land der Präzisionsuhren und der Schweizer Messer ist nicht unbedingt als Hersteller von Serienautos bekannt. Zeitgenössische Spezialisten wie Sbarro oder Rinspeed sind Fans heute geläufig, bei eher konventionell gestrickten Automobilen kommt einem beim Graben in der Erinnerung allenfalls Monteverdi in den Sinn. Doch dafür hat die ganz besondere Autoverrücktheit der Schweizer kleine Hersteller entstehen lassen, die befreit von Großserienzwängen ihre Ideen ausleben.
Sportwagen aus dem Kanton Thurgau
Zu ihnen gehört Roman Weber mit seiner gleichnamigen Firma „Weber Sportscars“, der mit seiner Sportwagenschöpfung den Begriff „Leistungsgewicht“ ganz neu definiert, doch dazu später. Bereits seit einigen Jahren beschäftigt sich der heute 42-jährige studierte Maschinenbauingenieur in Tobel im Kanton Thurgau mit der Idee eines Supersportwagens. Bislang fertigte Webers Firma Implantate und orthopädische Instrumente aus Titan, aber auch High-Tech-Komponenten für die Formel 1 und die DTM. Bereits im Mai 2007 wurde in Monaco der erste Prototyp des „Weber Sportcars faster one“ genannten Supersportlers gezeigt. Jetzt, ein gutes Jahr später, kündigen die Schweizer den Start der exklusiven Kleinserienproduktion für Sommer 2008 an.
Zügiger Schweizer: Der Weber Sportcars "faster one" (22 Bilder)

Die Schweizer Firma Weber Sportcars stellt den Supersportwagen "faster one" vor.
Rasante Leistungsdaten
Bereits die Optik des faster one verdeutlicht die Absicht, eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h zu erreichen. Das Fahrzeug ist 4,50 Meter lang, jedoch stolze 2,04 Meter breit und 1,15 Meter flach. Die Karosserie wird komplett aus ultraleichtem, aber hochfestem Karbon hergestellt. Unter anderem durch Windkanaltests wurde die Außenhaut für maximale Stabilität bei höchsten Geschwindigkeiten konzipiert. So ist unter anderem die senkrechte Frontpartie ein Resultat der Forschungen. Die vorderen Scheinwerfer mit integrierten LED-Blinkern sind wie die LED-Rückleuchten eine Webersche Eigenkonstruktion.