Zügiger Schweizer: Der Weber Sportcars "faster one"

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Aus aerodynamischen Gründen haben die Türen des „faster one“ keine Griffe und öffnen sich elektrisch. In die Dachpartie ist eine Airbox eingelassen, die den Motor mit Ansaugluft versorgt. Um das Auto auf der Straße zu halten, weist es einen glatten Unterboden mit einem breiten, am Heck nach oben gezogenen so genannten „Venturi-Tunnel“ auf. Dieser soll gemeinsam mit dem ausfahrbaren, elektronisch gesteuerten Heckflügel für hohen Abtrieb sorgen. Der Heckspoiler dient zudem als Luftbremse – bei Bedarf stellt sich der Flügel senkrecht in den Fahrtwind.

Der „faster one“ wird von einem 7011 Kubikzentimeter großen V8-Bi-Kompressor-Triebwerk befeuert. Der Motor entstammt in seiner Grundversion aus der Corvette Z06, allerdings wurden nur der Zylinderblock und die Basiskonstruktion mit einer zentralen Nockenwelle und Ventilantrieb via Stößelstangen beibehalten. Die Leistung des Power-Aggregats aus der Schweiz beträgt 900 PS bei 7000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment beträgt 1050 Newtonmeter und liegt bei 3900 Umdrehungen an. Die Kraftübertragung erfolgt über ein halbautomatisches Sechsgang-Getriebe, das per Schaltwippen am Lenkrad gesteuert wird. Die Schaltzeit beträgt laut Weber Sportcars nur 50 Millisekunden. Für eine optimale Traktion sorgt ein Allradantrieb mit dynamischer Kraftverteilung auf alle vier Räder, der ebenfalls eine Eigenentwicklung der Schweizer ist.