Zwei neue Motoren für Hummer H2 und H3

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Die wahre Stunde des H3 schlägt im Gelände. Je unwegsamer, desto wohler fühlt sich der Hummer. Diverse Helferlein wie der permanente Allradantrieb mit sperrbarem Differential für die Hinterachse und ein kurz übersetztes elektronisch gesteuertes Reduktionsgetriebe erlauben es dem 2300 Kilo schweren H3, sich überall hindurchzuwühlen. Das SUV ist für eine hohe Steifigkeit mit einem Kastenrahmen und Traversen ausgestattet. An der Vorderachse sind die Räder jeweils einzeln an doppelten Dreiecksquerlenkern aufgehängt, hinten kommt eine Starrachse mit Blattfedern und Teleskopstoßdämpfern zum Einsatz. Diese Konstruktion erlaubt eine extreme Verschränkung der beiden Achsen. Falls die Bodenfreiheit knapp werden sollte, hilft ein robuster Unterfahrschutz gegen Beschädigungen.

Neben dem H3 bekommt auch das Topmodell H2 ein neues V8-Triebwerk spendiert. Das Aggregat ist laut Hummer technisch eng verwandt mit dem V8, der die Corvette antreibt. 6,2 Liter Hubraum, eine Leistung von 393 PS und ein Drehmoment von 574 Newtonmeter sorgen beim derzeit größten Hummer für ordentlich Vortrieb. Zudem kann der neue FlexPower-Motor serienmäßig mit E85-Kraftstoff betrieben werden. Wie auch beim kleineren H3 ist die Rundumsicht recht bescheiden. Legt man den Rückwärtsgang ein, fährt seitlich am Innenspiegel ein kleiner Monitor aus, der mit einer Kamera am Heck des Fahrzeugs gekoppelt ist. Auf dem Monitor kann man nun das Geschehen hinter dem Wagen beobachten.

Erste Fahreindrücke zeigen, dass das Ungetüm auch auf mit Schlaglöchern übersäten Feldwegen die Ruhe selbst bleibt. Nur an dem leichten Schaukeln der Karosserie bemerken wir, dass da soeben irgendetwas gewesen sein muss.