Kostenlose Streamingdienste: Alternativen zu Netflix, Disney+ und Co.
Seite 4: Netzkino
Netzkino startete in den 2010er-Jahren zunächst als YouTube-Filmanbieter und entwickelte sich zu einem der ersten werbefinanzierten Video-on-Demand-Dienste. Eine Registrierung ist für den kostenlosen Streaming-Dienst nicht erforderlich, aber optional möglich. Netzkino finanziert sich über Werbespots in den Filmen sowie auf der Website. Die Werbung lässt sich nicht überspringen, hielt sich mit gelegentlichen Unterbrechungen (etwa zwei bis drei Spots) in Grenzen. Eine größere Auswahl an Filmen, weniger Werbung, 4K-Inhalte und weitere Erweiterungen gibts bei der kostenpflichtigen Variante NetzkinoPlus für 4,99 Euro monatlich.
Genres sind Action, Horror, Thriller, Zombiefilme, Kriegsfilme, Actionfilme, Komödien, Hollywood-Filme, Mockbuster, Teenie-Komödien, Sci-Fi & Fantasy, Dramas, Western, Idependent, Action und Abenteuer, Romantic Comedies. Bei Netzkino sind durchaus aktuellere Inhalte zu finden, allerdings handelt es sich dabei oftmals um B-Movies. Das eine oder andere bekannte Hollywood-Gesicht lässt sich auch finden – allerdings nicht unbedingt in seiner bekanntesten Rolle.
Die Browser-Oberfläche ist selbsterklärend: über Kacheln mit den Filmplakaten oder Titeln suchen Sie einen Film oder eine Serie aus. Wenn sich der Mauszeiger über einer Filmkachel befindet, erscheinen Infos über Name, Länge, Produktionsjahr und Alterskennzeichnung. Als registrierter Nutzer lässt sich mit der Timestamp-Funktion ein Film an der gleichen Stelle später weiterschauen – auf verschiedenen Geräten.
Zu Originalfilmen mit Untertiteln gelangen Sie mit einem Trick: Geben Sie im Suchfeld die drei Buchstaben "OmU" ein, um etwa Filme in Originalversion mit deutschen Untertiteln angezeigt zu bekommen.
Unsere Highlights im Testzeitraum: The Art of Football from A to Z – Eine unterhaltsame Dokumention von John Cleese (ehemals Monty Python) aus dem Jahr 2006 über die Kunst des Fußballs, mit vielen Originalstatements von Fußballlegenden wie Pelé, Franz Beckenbauer oder Thierry Henry. Außerdem: Der große Bluff, ebenfalls aus dem Jahr 2006: Ein satirischer Film über einen Hochstapler, gespielt von Richard Gere, der eine gefälschte Autobiografie über einen exzentrischen Milliardär an den Mann bringen will.
- Viele Themengebiete und Epochen
- Download von Filmen via App möglich
- MenĂĽfĂĽhrung mit wenig Informationen
- Viele B-Movies