Preiswerte Führungskräfte
Seite 2: Falk E30/E60 Europe
Die Modelle der E-Serie von Falk unterscheiden sich lediglich im Kartenumfang: Beim E30 für 180 Euro liegt Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz (D/A/CH) bei, wogegen der E60 Europe für knapp 200 Euro 21 Länder Europas kennt.
Besonders bei der Streckenführung heben sich die beiden Navigatoren vom Rest des Testfeldes ab. Die Navi-Stimme hält zu jeder Zeit präzise Anweisungen parat, sodass ein Blick auf die übersichtliche Kartendarstellung nicht nötig ist. Die Falk-Navigatoren warnen vor schnellen Abbiegefolgen, fordern rechtzeitig zum Spurwechsel auf und erweisen sich damit als würdige Beifahrer, die zur rechten Zeit sinnvolle Kommandos von sich geben. Ein Quäntchen lauter sollten die Ansagen jedoch sein, besonders wenn man nebenher noch sein Autoradio laufen lässt.
Den Reiseführer namens City-Guide hat Falk nur spärlich mit Daten bestückt. Gerade mal für Berlin, Wien und Zürich halten die E-Serie-Navis ein paar Zusatzinfos bereit – das reicht nicht für die Urlaubsplanung. 34 weitere Städte kosten knapp 20 Euro – den Reiseführer in Buchform wird auch das nicht ersetzen können.
Die Falk-Navis E30 und E60 Europe gefallen vor allem durch ihre präzisen Ansagen und ihr helles, gut entspiegeltes Display. Die berechneten Strecken erweisen sich als sinnvoll, das Kartenmaterial ist auf dem aktuellen Stand und die Bedienung begreift man schnell.