Test: Das neue Siebengang-DSG im VW Golf 1.4 TSI

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Und wie fährt es sich, das Siebengang-DSG? Schlicht und einfach: Perfekt! Das Auto fährt ohne jede Schwäche an, da der erste Gang kurz ausgelegt ist. Die Gangwechsel erfolgen in der Normal- und in der Sportstellung unmerklich. Motor und Getriebe sind so leise wie in einer Luxus-Limousine. Und da der Golf recht geräumig ist und unser Testwagen mit Klima sowie Touchscreen-Navigation ausgerüstet ist, lässt sich konstatieren: Mehr Auto braucht man eigentlich nicht. Immerhin kann man supersparsam unterwegs sein, im Sportmodus und mit den Handschaltwippen am Lenkrad auch kurvige Bergstraßen in Rallyefahrer-Manier in Angriff nehmen, und auf deutschen Autobahnen mal eben mit 195 km/h Spitze düsen. Dieses Auto passt sehr gut in die Zeit, zumal angesichts des wachsenden Verkehrs zumindest immer mehr Großstädter für eine Automatik empfänglich sind, so dass sie bei Stopp-and-go und an der Ampel nicht mehr kuppeln und schalten müssen.

Das neue Siebengang-DSG ist übrigens auch für den Einsatz in Hybridfahrzeugen mit Start-Stopp-Funktion geeignet. Es kann nämlich schalten, ohne dass der Verbrennungsmotor läuft. Erste Testfahrzeuge mit dieser Technik sind nach Angaben von Dr. Frank-Thomas Metzner, dem Leiter der VW-Getriebeentwicklung, in Wolfsburg schon unterwegs. Doch zunächst sei Ihnen der Siebengang-Golf empfohlen. Wegen seiner überaus gelungenen Kombination aus Sparsamkeit, Sportlichkeit, Komfort und Fahrspaß.