BMW gewinnt 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
BMW hat mit einem M3 GT2 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Es war der 19. Sieg der Marke beim Rennen auf der Nordschleife der „Grünen Hölle“.
- rhi
Nürburgring, 17. Mai 2010 – Was für ein Erfolg: BMW tritt nach fünf Jahren wieder beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an und gewinnt mit dem M3 GT2. Es war der 19. Sieg der Marke beim Rennen auf der Nordschleife der „Grünen Hölle“.
BMW vor Ferrari und Audi
Der BMW M3 GT2 mit den Piloten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy gewann nach 154 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Ihre Durchschnittgeschwindigkeit lag bei 162,8 km/h. Auf Platz zwei folgte mit einem Rückstand von 3:54 min überraschend das Hankook Team Farnbacher auf Ferrari F 430 GTC, als Dritter kam der Audi R8 LMS von Phoenix Racing mit der Startnummer 97 ins Ziel. Der zweite BMW M3 GT2 sah auf Rang sieben die Zielflagge. Im Anschluss an einen Unfall infolge eines Ausweichmanövers hatten die Piloten bereits früh eine Stunde in der Box verloren und waren bis auf den 182. Platz zurückgefallen. Mit einer fahrerischen Glanzleistung arbeiteten sie sich wieder nach vorn. Komplettiert wurde das gute BMW-Ergebnis von den beiden privaten Z4 GT3, welche die Plätze vier und neun belegten. Insgesamt gingen neben dem Gesamtsieg zehn Klassensiege an BMW-Teams.
BMW gewinnt 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (15 Bilder)

BMW triumphiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem M3 GT2.
Sieg war bis zum Schluss gefährdet
Das gesamte Rennen war von vielen prominenten Ausfällen geprägt, darunter ein Großteil der Audi-Armada und der lange Zeit in Führung liegende Porsche GT3 R Hybrid. Das Nervenkostüm von BMW-Motorsportchef Mario Theissen wurde stark beansprucht: "Eine derartige Anspannung wie heute habe ich noch nicht erlebt. Auch bei uns hing der Sieg am seidenen Faden. Gegen 12 Uhr mittags bekamen wir ein Getriebeproblem am Siegerauto, ein Gang fiel aus. Kurz nach 13 Uhr verabschiedeten sich sukzessive weitere Gänge. Es war eine Meisterleistung, wie Jörg Müller und Uwe Alzen das Auto in dieser entscheidenden Phase als Erste ins Ziel gebracht haben.", so Theissen.