VW Golf Plus mit neuem Spardiesel
Ein "echtes" BlueMotion-Modell gibt es vom VW Golf Plus nicht. Als Alternative für alle Sparfüchse ist ein Paket namens "BlueMotion Technology" für den 1.6 TDI erhältlich. Kann man damit knausern?
- rhi
Haar, 8.Juni 2010 – Der Golf Plus ist das richtige für Autofahrer, die gerne etwas gemütlicher einsteigen wollen und ein wenig mehr Platz suchen, als es der normale Golf bieten kann. Mit frischem Gesicht und neuen Dieselmotoren ist er ein noch etwas attraktiver geworden. Wir haben ihn in der neuen Variante "BlueMotion Technology" mit 1.6-Liter-Dieselmotor ausprobiert.
Neuer Selbstzünder
Nicht nur optisch wurde der Golf Plus der sechsten Golf-Generation angeglichen, auch unter der Haube gibt es Neues: Ein Common-Rail-Diesel mit 105 PS löst das raue Pumpe-Düse-Aggregat ab. Dieser TDI bildet die Grundlage für den geizigen Golf Plus.
VW Golf Plus mit neuem Spardiesel (22 Bilder)

Kompakter Sparer: Der VW Golf Plus 1.6 TDI BlueMotion Technology
Wären nicht kleine Embleme an Front und Heck angebracht, man würde den Golf Plus BlueMotion Technology nicht erkennen. Tatsächlich stecken die Unterschiede zum normalen TDI mehrheitlich unter dem Blech. Hierzu gehören unter anderem eine Tieferlegung des Fahrwerks um 15 Millimeter, ein teilweise geschlossenes Kühlergrillgitter und eine spezielle Aerodynamikverkleidung an der Hinterachse. In der Praxis wirklich spürbar sind Maßnahmen wie das länger übersetzte Fünfgang-Schaltgetriebe und die Start-Stopp-Automatik. Sie funktioniert sehr gut, einzig bei starker Kälte verweigert sie die Arbeit, um den Motor erst einmal auf Temperatur kommen zu lassen. Trotz der langen Übersetzung zieht der Selbstzünder gut voran und präsentiert sich laufruhig.