Infiniti FX30d: erster Diesel der Marke im Fahrbericht

Ein Diesel hat im Programm des Infiniti FX noch gefehlt. Schließlich sind die starken Selbstzünder gerade in den schweren SUVs sehr gefragt. Wir haben den Neuen in der Nähe von Barcelona gefahren

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Von
  • rhi
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Barcelona (Spanien), 13. Juli 2010 – Ein großer Diesel hat im Programm des Infiniti FX noch gefehlt. Schließlich sind die starken Selbstzünder gerade in den schweren SUVs sehr gefragt. Wir haben den Neuen in der Nähe von Barcelona gefahren.

Der 4,86 Meter lange FX30d tritt mit einem selbstbewussten Design gegen die deutsche Konkurrenz in Form von Porsche Cayenne oder BMW X5 an. Optisch gibt sich das SUV eigenständig: Ausgeprägte Kotflügelwölbungen und eine coupéhafte Dachlinie unterstreichen das markante Design. In Parkhäusern und engen Parklücken macht sich die üppige Breite von 1,92 Meter bemerkbar, womit sich der Edel-Japaner allerdings in guter Gesellschaft befindet: Sowohl der BMW X5 als auch der Porsche Cayenne sind nochmals etwas breiter.

Infiniti FX30d: erster Diesel der Marke im Fahrbericht (18 Bilder)

Der Infiniti FX30d ist seit 2009 auf dem Markt.

Im Innenraum des FX ist an vielen Stellen mit Leder ausgekleidet, allerdings könnten manche der verwendeten Kunststoffe noch hochwertiger sein. Die Verarbeitung ist aber ohne Fehl und Tadel. Sowohl vorne wie auch hinten fällt die Beinfreiheit großzügig aus, auf der Rückbank finden trotz der schnittigen Dachform auch 1,90 Meter große Passagiere problemlos Platz. Für das Gepäck bleibt allerdings nur wenig Raum: Sein Volumen fällt mit 410 bis 1305 Liter sehr bescheiden aus. Eine Mercedes M-Klasse bietet mit 551 bis 2050 Litern deutlich mehr Platz im Kofferraum.