Tuner Bitter baut den Opel Insignia um

Bitter Automobile aus Ennepetal baut seit Jahrzehnten Opels um. Der Insignia by Bitter fällt durch seine massiv geänderte Front, sein modifiziertes Heck und den opulenten Leder-Luxus im Innenraum auf

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Von
  • Gregor Hebermehl
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Ennepetal, 26. Juli 2010 – Für Opel-Fans ist die Firma Bitter Automobile aus dem nordrhein-westfälischen Ennepetal ein Begriff: Eigenständige Modelle wie der Bitter CD sind bis heute echte Hingucker – vereint der Wagen doch die schnittigen Linien italienischer Sportwagen aus den 1970ern mit der Großserientechnik des Opel Diplomat. Die bieder gezeichnete Limousine trug einen 5,4 Liter großen V8 aus dem GM unter der Haube, dessen Leistung glänzend zu dem Kleinserien-Sportcoupé passte.

Die Zeiten ändern sich, doch die Nähe des Tuners zu der Rüsselsheimer Marke ist geblieben. Jüngstes Beispiel dafür ist der Insignia by Bitter. Vom Sereinmodell unterscheidet er sich durch die wesentlich abgeänderte Frontpartie, und im Innenraum wartet jede Menge gegerbter Tierhaut auf die Insassen. Was den Antrieb angeht, bleibt es jedoch bei der Serienkonfiguration.

Tuner Bitter baut den Opel Insignia um (7 Bilder)

Insignia by Bitter: Mit massiv geänderter Frontschürze inklusive schmaler Lufthutze über dem Kühlergrill und großem Bitter-B

Erich Bitter veredelt seit den 1970er-Jahren Fahrzeuge. Auch wenn er schon Wagen von Chrysler, Holden und Chevrolet modifiziert hat, seine Lieblingsmarke ist mit großem Abstand Opel. Und so kehrt der Tuner nach dem Vero von 2008, einem umgebauten Holden Statesman, zu seinen Opel-Wurzeln zurück. Der Insignia by Bitter basiert auf einem Insignia 2.8 V6 Turbo Sport 4×4. Der Wagen hat also von Hause aus einen Sechszylinder-Turbo mit 260 PS und serienmäßig Allradantrieb. Äußerlich unterscheidet sich der Bitter-Insignia allerdings deutlich von der Masse: Ein großer, sechseckiger Kühlergrill trägt in der Mitte das dicke Bitter-B-Logo. Oberhalb des Grills, noch in der Frontschürze angeordnet, sitzt eine kleine Lufthutze.