Mini: Dezentes Facelift und neue Diesel
Ab dem 18. September rollt der überarbeitete Mini in die Verkaufsräume der Händler. Mit dem Facelift kommen auch neue Dieselmotoren aus dem BMW-Konzernregal zum Einsatz.
- Matthias Nauman
München, 9. August 2010 – Genau wie sein legendärer Vorgänger ist der aktuelle Mini auf dem besten Weg zum Klassiker. Doch auch der Lifestyle-Flitzer muss mit der Zeit gehen und deshalb bekommt die gesamte Mini-Familie ein dezentes Facelift verpasst. Doch die Veränderungen beschränken sich nicht nur auf die behutsam geänderten Sitzpolsterungen, Stoßfänger und LED-Leuchten. Auch unter der Haube tut sich was. So kommen zwei neue Dieselmotoren aus dem BMW-Regal zum Einsatz. Sie sollen den Mini sparsamer machen.
Mehr PS und mehr Drehmoment
Bisher kamen im Mini Dieselmotoren aus dem französischen PSA-Konzern (Citroën, Peugeot) zum Einsatz. Künftig bedient sich Mini im eigenen Hause und setzt auf einen Selbstzünder von BMW. Die Basis bildet dabei der Zweiliter-Turbodiesel, der etwa aus dem 1er oder 3er bekannt ist. Für den Mini wurde der Hubraum auf 1,6 Liter reduziert, zwei Versionen sind erhältlich. Mit 90 PS und 215 Nm maximalem Drehmoment bleiben die Leistungsdaten des Mini One D unverändert. Die stärkere Variante kommt im Cooper D zum Einsatz, sie bringt es auf 112 statt der bisherigen 110 PS. Deutlich stieg hier im Vergleich zum Vorgänger das Drehmoment an – von 240 auf 270 Nm.
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Mit neuem Antrieb unter der Haube: Der Mini Cooper D.
Mehr Durchzug von unten
War der Cooper D bisher im unteren Drehzahlbereich etwas durchzugsschwach, soll der Kleinwagen mit den neuen Dieseln auch im Niedrigtour-Bereich gut durchziehen, was die Zahl der Schaltvorgänge reduzieren hilft, was dem Fahrkomfort und dem Verbrauch zugute kommt. Der neue Motor überzeugt darüber hinaus durch Laufruhe und Agilität. Die Beschleunigung von null auf Tempo 100 erledigt der Cooper D in 9,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 197 km/h.