Opel GTC Paris: Studie des neuen Astra GTC

Der Opel Astra als Dreitürer namens GTC startet Anfang 2011 und übernimmt einige Optik-Anleihen vom Insignia. Auf dem Pariser Autosalon im Oktober zeigt Opel eine Studie, die dem Serienauto sehr ähneln soll

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Rüsselsheim, 8. September 2010 – Seriennahe Studien haben bei Opel eine lange Tradition: Schon von verschiedenen Kadett-Baureihen gab es vor der eigentlichen Präsentation Studien, die sich kaum noch vom späteren Serienmodell unterschieden. So darf man annehmen, dass auch der Opel GTC Paris, der auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010) vorgestellt wird, dem Astra GTC optisch sehr nahe kommt.

Der GTC Paris soll „die emotionalste Seite der Marke Opel“ zeigen, so Opel-Chefdesigner Mark Adams. Die Studie besitzt 21-Zoll-Räder, die sich in der Serie aber wohl wieder auf 16 bis zu optionalen 19 Zöllern verkleinern werden. Mit 4,46 Meter ist der Dreitürer vier Zentimeter länger als der Fünftürer. Wie beim Insignia zieht sich eine nach hinten abfallende sichelförmige Sicke über die Türen – beim Fünftürer und beim Kombi liegt sie tiefer und steigt nach hinten an. Eine zweite Linie verläuft vom Türgriff bis zum Heck, die die Schulter betont.

Opel GTC Paris: Studie des neuen Astra GTC (11 Bilder)

Studie GTC Paris: So ähnlich wird der neue dreitürige Astra aussehen.

Die Front zeigt einen etwas stärker geschlossenen Grill mit größerer Chromspange als beim Fünftürer. Der untere Lufteinlass ist etwas rundlicher geformt als bei dem Verwandten. In die stark dreidimensional ausmodulierte Schürze sind LED-Tagfahrleuchten eingelassen, die von Chromeinsätzen begrenzt werden. Am Heck sind die Leuchten etwas anders gestaltet; sie arbeiten mit LED-Technik. Außerdem gibt es sportliche Auspuffenden in flacher Form.

Opel will eine verbesserte Version des FlexRide-Fahrwerks mit einstellbaren Dämpfern verbauen. Hinten kommt die vom Fünftürer bekannte Verbundlenkerachse mit Wattgestänge zum Einsatz, vorne ein mechanisches Sperrdifferenzial. Den Antrieb des GTC Paris übernimmt ein Zweiliter-Turbomotor mit vier Zylindern. Wie der 220 PS starke 2.0 Turbo aus dem Insignia verfügt er über eine Benzindirekteinspritzung. Außerdem besitzt das Fahrzeug eine Start-Stopp-Automatik und ein Sechsganggetriebe. (imp)