Lotus Elite: Sportwagenstudie in Paris

Der englische Sportwagenbauer stellt eine Studie vor, die den legendären Elite wiederbeleben soll. Der Sportwagen könnte 2014 auf den Markt kommen und einen Hybridantrieb mitbringen

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Von
  • rhi

Hethel (Großbritannien), 20. September 2010 – Colin Chapman, Firmengründer von Lotus, verstarb 1982. Im gleichen Jahr lief auch der vorerst letzte Lotus Elite vom Band. Nun stellt der englische Sportwagenbauer eine Studie vor, die den legendären Namen Elite wiederbeleben soll. Der dritte Elite könnte 2014 auf den Markt kommen.

Eine Elite-Studie wird auf dem Pariser Autosalon vom 2. bis zum 17. Oktober 2010 im Rampenlicht stehen und soll dem Serienmodell sehr ähnlich sehen. Bis der Wagen beim Händler erhältlich ist, wird aber noch einige Zeit vergehen, erst im Frühjahr 2014 soll es soweit sein. Die ersten Bilder des neuen Lotus Elite zeigen einen elegant geschnittenen 2+2-Sitzer. Laut Hersteller ist der Elite 4,60 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,32 Meter hoch. Eine Lotus-Premiere ist das Stahlklappdach mit Glaseinsatz.

Lotus Elite: Sportwagenstudie in Paris (7 Bilder)

Lotus zeigt den neuen Elite als seriennahe Studie.

Ziemlich konkrete Angaben gibt es bereits zur Technik: So wird ein Achtzylinder mit fünf Liter Hubraum in Front-Mittelmotorlage verbaut. Dabei sitzt der Motor zwar zwischen den Achsen (Mittelmotor), aber noch vor den Passagieren. Die Maschine soll 620 PS leisten und den Elite in 3,5 Sekunden von null auf 100 Sachen beschleunigen. Angetrieben wird nach derzeitiger Planung nur die Hinterachse. Trotz einer Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h soll der CO2-Ausstoß nur 215 g/km betragen. Möglich macht das eine Hybridversion des 1,6 Tonnen schweren Elite. Der Vorgänger wog übrigens nur rund 1,1 Tonnen. Auch das aus der Formel 1 bekannte KERS-System soll eingesetzt werden. Dabei wird die Bremsenergie zurückgewonnen, der Fahrer kann kurzzeitig mehr Leistung abrufen. Der Kaufpreis soll bei rund 115.000 Pfund liegen, umgerechnet sind das derzeit etwa 138.000 Euro. (imp)