Venturi America: Elektro-Buggy mit 300 PS

Der Autohersteller Venturi gehört in Deutschland zu den Exoten. Auf dem Pariser Autosalon stellt die Firma, die ihren Sitz inzwischen in Monaco hat, nun die Studie eines elektrisch angetriebenen Sportwagen-Buggys vor

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Von
  • Gregor Hebermehl
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Paris (Frankreich), 4. Oktober 2010 – Der ehemals französische Autohersteller Venturi gehört in Deutschland zu den Exoten. Auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010) stellt die Firma, die ihren Sitz inzwischen in Monaco hat, nun die Studie eines elektrisch angetriebenen Buggys vor.

Der zweisitzige America besteht aus leichten Materialien. Das Monocoque wird aus Karbon gefertigt, an Front und Heck kommen Crash-Komponenten aus Aluminium-Waben zum Einsatz. Dieses System soll sowohl die Passagiere als auch die 450 kg schwere Lithium-Polymer-Batterie schützen. Außerdem werden die Fahrzeuginsassen auf nicht näher bezeichnete Weise von den elektromagnetischen Einflüssen der Batterie abgeschirmt.

Venturi America: Elektro-Buggy mit 300 PS (12 Bilder)

Venturi America ist vorerst nur eine Studie.

Der America liegt recht hoch, seine Bodenfreiheit beträgt 190 mm unter den Achsen, unter der Mitte des 4,12 Meter langen Wagens sind sogar 285 mm Luft. Venturi bescheinigt seinem E-Auto eine außergewöhnliche Vielfältigkeit – der Buggy soll sowohl gut im Gelände unterwegs sein, aber auch auf der Autobahn gut mithalten können. Dort ist er bis zu 180 km/h schnell. Da zumindest die Studie in Paris weder Türen noch Dach hat, sollte man für solche Ausflüge aber sturmfest sein.