Chevrolet Volt: Serienversion des Elektroautos vorgestellt

Bei General Motors ruhen nicht wenige Hoffnungen auf dem Chevrolet Volt. Er soll das erste in Großserie produzierte Plug-in-Elektroauto mit Range Extender werden

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Das ist die Serienversion des neuen Chevrolet Volt.
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Von
  • rhi
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Detroit (USA), 11. Oktober 2010 – Bei General Motors ruhen nicht wenige Hoffnungen auf dem Chevrolet Volt. Er soll das erste in Großserie produzierte Plug-in-Elektroauto mit Range Extender werden. Noch in diesem Jahr soll der Wagen endlich in den Handel kommen.

Mit Nachdruck betont Chevrolet, dass es sich bei dem 4,50 Meter langen Volt nicht um ein Hybridfahrzeug handelt, da das Fahrzeug immer elektrisch fährt. Der Stromantrieb besteht aus einem 198 kg schweren, T-förmigen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 16 kWh. Dieser liefert seine Energie an einen 151 PS starken Elektromotor, der das Fahrzeug antreibt. Die Reichweite soll je nach Bedingungen bei 40 bis 80 Kilometer liegen. Sobald die Batterie leer ist, springt ein 1,4-Liter-Benziner mit 85 PS in die Bresche. Er läuft mit konstanter Drehzahl, um so den Elektromotor über einen Generator mit Strom zu versorgen. Dadurch soll der Volt-Fahrer nochmals 500 Kilometer weit kommen. Das maximale Drehmoment des Antriebs beträgt 368 Nm, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 161 km/h liegen. Von null auf 100 km/h soll der Volt gut neun Sekunden brauchen. Über das Leergewicht schweigt sich Chevrolet noch aus.

Chevrolet Volt: Serienversion des Elektroautos vorgestellt (22 Bilder)

Das ist die Serienversion des neuen Chevrolet Volt.

Je nach Bedarf und Angebot kann der Elektro-Chevy mit 120 oder 230 Volt aufgeladen werden. Hierfür bietet das Unternehmen auch eine Ladestation für die heimische Garage an. Mit 230 Volt ist die Batterie nach vier Stunden voll, zehn bis zwölf Stunden dauert es mit 120 Volt. Mithilfe des Computers oder einer Smartphone-Anwendung können die Volt-Eigentümer prüfen, wie weit bereits geladen ist oder den Ladevorgang starten, wenn günstiger Strom bereitsteht.