Trotz Verkaufsanstieg: Tesla-Aktie gibt nach enttÀuschenden Zahlen nach

Nach einem Jahr mit deutlichen RĂŒckgĂ€ngen konnte Tesla im ersten Quartal wieder mehr Autos verkaufen. Die Anzahl blieb aber unter den Erwartungen der Analysten.

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Tesla Model Y

Der Tesla Model Y war schon das weltweit meistverkaufte Elektroauto.

(Bild: Christoph M. Schwarzer / heise Medien)

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  • dpa

Tesla verkauft nach einem Jahr mit deutlichen RĂŒckgĂ€ngen wieder mehr Autos. Im ersten Quartal stiegen die weltweiten Auslieferungen des Elektroauto-Vorreiters im Jahresvergleich um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge. Das lag unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt von rund 370.000 Auslieferungen ausgegangen waren. Die Tesla-Aktie gab in einer ersten Reaktion im vorbörslichen Handel um rund vier Prozent nach.

Im Vorjahresquartal waren die Auslieferungen um 13 Prozent gefallen. Auch trotz des Anstiegs im Vergleich dazu brachte Tesla jetzt rund 29.000 Fahrzeuge weniger zu den Kunden als Anfang 2024. Die Produktion stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 12,6 Prozent auf 408.386 Fahrzeuge, wie Tesla mitteilte.

Zu den RĂŒckgĂ€ngen im vergangenen Jahr hatte unter anderem eine UmrĂŒstung der Produktionslinien fĂŒr ein Update des Bestsellers Model Y beigetragen. Ein weiterer Faktor waren die Kontroversen um die politischen AktivitĂ€ten von Firmenchef Elon Musk, der eine Zeit lang ein enger Vertrauter von US-PrĂ€sident Donald Trump war und in dessen Auftrag die Regierungsausgaben stutzen sollte. Einige potenzielle Interessenten wurden von Musks rechten politischen Ansichten abgeschreckt.

Außerdem sorgte Trump dafĂŒr, dass in den USA Ende September 2025 die SteuervergĂŒnstigung von 7500 Dollar beim Kauf eines Elektroautos wegfiel. Tesla brachte das einen Rekordabsatz mit der Torschlusspanik im dritten Quartal – mit einem darauffolgenden weiteren RĂŒckgang.

In Europa zeichnete sich zu Beginn dieses Jahres eine Erholung im Vergleich zum schwachen Start 2025 ab. So legten die Tesla-Neuzulassungen in der EU in den ersten zwei Monaten im Jahresvergleich nach Zahlen des Branchenverbandes Acea um 16,7 Prozent auf 20.941 Fahrzeuge zu. Tesla hat sein europĂ€isches Werk, das das Model Y produziert, in GrĂŒnheide bei Berlin.

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Musk erklĂ€rte nach den AbsatzrĂŒckgĂ€ngen im vergangenen Jahr, die Zukunft von Tesla liege ohnehin in autonom fahrenden Robotaxis und humanoiden Robotern. Zugleich brachte Tesla etwas gĂŒnstigere Versionen des Model 3 und des Model Y auf den Markt.

(fpi)