Mercedes CLS Shooting Brake wird ab 2012 gebaut
Mercedes baut den CLS Shooting Brake in Serie. Ab 2012 beginnt das Werk Sindelfingen mit der Produktion der Fließheck-Variante des CLS. Erstmals gezeigt wurde der Nobel-Kombi als Studie im April 2010
- Henry Dinger
Sindelfingen, 8. November 2010 – Ab 2012 beginnt Mercedes-Benz mit der Serienproduktion des CLS Shooting Brake. Die sportliche Kombivariante des CLS wird zukünftig zusammen mit dem CLS und der E-Klasse-Limousine im Werk Sindelfingen gebaut. Dankenswerterweise liefert Mercedes-Benz mit dieser Ankündigung gleich die Erklärung mit, was es eigentlich mit diesem ominösen Begriff "Shooting Brake" auf sich hat.
Auf Bremsen und Brechen
"Break" oder gleichlautend "Brake" habe man früher im Englischen bestimmte Fuhrwerke genannt. Sie wurden genutzt, um den Widerstand ungezähmter Pferde zu brechen (to break) und ihren Bewegungsdrang zu bremsen (to brake), damit sie als Arbeitspferde nutzbar wurden. Weil Fuhrwerke dabei leicht beschädigt werden konnten, verwendete man keine, die man für andere Zwecke dringend benötigte. Man versah die Breaks/Brakes allenfalls mit leichten, oftmals variablen Aufbauten, die beispielsweise nur dazu dienten, das zur Jagd Nötige mitzuführen. Ein solches Fahrzeug, mit dem man zum Schießen (shooting) fuhr, nannte man Shooting Brake oder Shooting Break.
Mercedes CLS Shooting Brake wird ab 2012 gebaut (10 Bilder)

Mercedes CLS Shooting Brake: Hier noch als Studie, ab 2012 kommt die Serie.
In den 1960er und 1970er Jahren wurden laut Mercedes motorisierte Shooting Breaks populär – exklusive Crossover-Fahrzeuge, die den Luxus und Stil eines Coupés mit erweitertem Raumangebot und Variabilität verbanden. Zu den bekanntesten unter ihnen gehören der Reliant Scimitar GTE und der Volvo P1800 ES.