Wintertipp: Starthilfe per Überbrückungskabel

Bei Eiseskälte und Minusgraden muss die Autobatterie Schwerstarbeit leisten. Wir geben Tipps, wie der Start klappt und wie man richtig mit dem Starthilfekabel umgeht - damit Sie pünktlich zur Arbeit kommen

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Köln, 7. Dezember 2010 – Bei Minusgraden muss die Autobatterie Schwerstarbeit leisten. "Darum gilt beim Kaltstart: Radio, Gebläse, Scheinwerfer, Heckscheiben- und Sitzheizung, also alle zusätzlichen Stromfresser, aus und vor dem Anlassen die Kupplung treten", rät Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland. Um die Batterie zu schonen, sollten die Energieverbraucher auch während der Fahrt möglichst sparsam verwendet werden.

Wenn die Batterie einmal den Dienst versagt, hilft ein Überbrückungskabel beim Start, bei der Anwendung ist aber eine bestimmte Reihenfolge zu beachten: Im Ruhezustand zunächst das rote Kabel mit den Pluspolen des Spenderakkus sowie der entladenen Batterie verbinden. Anschließend das schwarze Kabel an den Minuspol der vollen Batterie, dann das zweite Ende an einem Metallteil wie dem Motorblock des Pannenfahrzeugs festklemmen. Nun lässt der Helfer den Motor seines Wagens an und gibt sanft Gas. Danach erst das eigene, liegen gebliebene Auto starten. Zum Schluss werden die Kabel wieder abgetrennt, allerdings in umgekehrter Reihenfolge – erst schwarz, dann rot.

Wintertipp: Starthilfe per Überbrückungskabel (1 Bilder)

Starthilfe per Überbrückungskabel: Beim Verbinden kommt der Pluspol zuerst, beim Trennen der Minuspol.

Um Startprobleme zu vermeiden noch ein Tipp: Ein sauberer Motorraum schützt vor einer Selbstentladung des Akkus. Denn durch feuchten Schmutz fließen Kriechströme, die die Batterie entladen. Deshalb immer einen Blick in den Motorraum werfen und gegebenenfalls reinigen. Außerdem hilfreich: vollsynthetische, dünnflüssige Leichtlauf-Motorenöle gemäß Herstellerempfehlung. Sie verteilen sich schneller in der Maschine und bringen den Motor nach einer frostigen Nacht leichter zum Laufen. (imp)