Mini-Flachmann: Erlkönig des Mini Roadster gesichtet
Platz für zwei und ein knapp geschnittenes Stoffverdeck: Das sind die klassischen Zutaten für einen Roadster. Eine solche Mischung entwickelt auch Mini, wie jetzt neue Erlkönigbilder zeigen
- rhi
Haar, 14. Februar 2011 – Auf der IAA 2009 stellte Mini zwei Studien vor, die offensichtlich viel Anklang fanden. Eine davon war der Mini Roadster Concept, der nun in ähnlicher Form 2012 in Serie gehen soll. Ein kaum noch getarnter Erlkönig zeigt das künftige Design des Mini Roadster.
Mehr Kofferraum
Die Studie war bereits sehr seriennah konzipiert. Der jetzt erwischte Erlkönig weist lediglich eine Abschwächung in einigen optischen Details auf. Markant sind die kurze, flache Frontscheibe und der große hintere Überhang. Mit 3,71 Meter ist der Roadster geringfügig kürzer als das Cabrio, bietet aber diesem gegenüber einen handfesten Vorteil: In den Kofferraum passen immer 250 Liter Gepäck, egal ob man offen oder geschlossen fährt. Das Stoffverdeck wird hinter den Sitzen abgelegt, eine elektrische Betätigung ist nicht vorgesehen. Letzteres macht Sinn, schließlich ist der Roadster ein Zweisitzer, wodurch sich das Verdeck einfach nach hinten werfen lassen soll.
Mini-Flachmann: Erlkönig des Mini Roadster gesichtet (10 Bilder)

Starker Motor unter der Haube und flache Frontscheibe: Mini teste den Roadster.
Starke Motoren zuerst
Zur Sicherheit ist hinter den Sitzen der einteilige Überrollbügel aus dem Mini Cabrio montiert, der bei Gefahr blitzschnell hervorkommt. Eine weitere Besonderheit ist ein ausfahrbarer Spoiler auf dem Heckdeckel. Zunächst dürften die stärkeren Motoren der Cooper-Versionen zum Einsatz kommen. Ob auch schwächere Maschinen angeboten werden, entscheidet die Nachfrage. Präsentiert wird die Serienversion des Mini Roadster auf der IAA 2011 in Frankfurt, zum Händler rollt der Flitzer dann Anfang 2012. (imp)