VW Polo BiFuel mit neuem Motor und weniger Verbrauch

Wenig Emissionen und niedrige Tankkosten: Diese beiden Vorteile bietet der neue VW Polo BiFuel. Ein neuer Motor mit mehr Hubraum macht den Kleinwagen mit bivalentem Antrieb jetzt noch etwas sparsamer

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Von
  • Matthias Nauman
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Wolfsburg, 18. Februar 2011 – Für Autokäufer, die von den günstigen Kosten für Autogas (LPG) profitieren wollen, bietet VW einen überarbeiteten Polo BiFuel an. Ein neuer Motor macht den Kleinwagen noch etwas sparsamer.

Der bisherige 1,4-Liter-Motor wird durch eine Variante mit 1,6 Liter Hubraum ersetzt. Die Leistung beträgt unverändert 82 PS. Im LPG-Betrieb konnte der Normverbrauch von durchschnittlich 8,1 auf jetzt 7,6 Liter Autogas reduziert werden. Bei einem Autogas-Preis von 71 Cent je Liter kommt der bivalent angetriebene Polo laut Volkswagen mit Kraftstoffkosten von lediglich rund 5,40 Euro 100 Kilometer weit. Im Benzinbetrieb benötigt der Polo BiFuel laut Hersteller künftig glatte sechs Liter, beim Vorgänger waren es 6,1 Liter.

VW Polo BiFuel mit neuem Motor und weniger Verbrauch (7 Bilder)

VW bietet den Polo jetzt in einer neuen BiFuel-Variante an.

Der Gastank mit einem Volumen von 52 Liter ist beim Polo BiFuel platzsparend in der Reserveradmulde untergebracht. Im LPG-Betrieb soll eine Reichweite von bis zu 680 Kilometer möglich sein. In Kombination mit dem Benzin-Betrieb – dieser Tank fasst 45 Liter – soll sich eine Gesamtreichweite von bis zu 1400 Kilometer ergeben. Bisher waren es 100 Kilometer weniger.

Im Vergleich zu nachgerüsteten Autogas-Anlagen bietet die werksseitige Lösung für den Polo BiFuel einige Vorteile: So ist der Motor ab Werk "gasfest" und der Gastank crasherprobt. Durch Betätigen eines Schalters kann der Betrieb von Autogas auf Benzin umgestellt werden. Über die Füllstandsanzeige im Kombiinstrument kann der Fahrer jederzeit den Verbrauch und die Restreichweite in beiden Betriebsarten ablesen. Der neue Polo BiFuel ist in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline ab sofort bestellbar. Der Einstiegspreis beträgt 16.900 Euro, das sind 425 Euro mehr als beim Vorgänger. (imp)