Irmscher 7 Selectra: Roadster mit Elektroantrieb
Mit getunten Fahrzeugen der Marke Opel ist Irmscher bekannt geworden. Auf dem Genfer Autosalon stellt die Firma nun einen Roadster mit Elektroantrieb vor. Der soll bei Interesse auch in Serie produziert werden
- skr
Remshalden, 24. Februar 2011 – Mit getunten Fahrzeugen der Marke Opel ist Irmscher bekannt geworden. Auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) stellt die Firma nun einen Roadster mit Elektroantrieb vor. Der soll bei entsprechendem Interesse auch in Serie produziert werden.
Von 0 auf 100 km/h in unter 4 Sekunden
Schon 1994 stellte die Firma Irmscher das Kleinwagen-Modell Selectra vor. Es war mit einem seriellen Hybridantrieb ausgestattet. Unter dem Label „i Selectra“, das für „Irmscher sportive elektrische Antriebe“ steht, folgt nun nach 16 Jahren der Irmscher 7 Selectra. Er basiert auf dem Irmscher 7 Turbo, einer 210 PS starken Interpretation des legendären Lotus Seven beziehungsweise Super Seven, im Original gebaut von 1957 bis 1972. Anstatt eines Verbrennungsmotors erhält der 7 Selectra einen Elektroantrieb: Er leistet 175 kW. Das maximale Drehmoment beträgt 800 Nm. Mit der im Konzeptauto verbauten Übersetzung soll eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h möglich sein. Je nach Einstellung der Elektronik sollen für den Standartsprint von null auf 100 km/h keine vier Sekunden nötig sein.
Irmscher 7 Selectra: Roadster mit Elektroantrieb (6 Bilder)

Der Irmscher 7 Selectra ist ein 175 kW starker Roadster mit E-Motor.
Kabellose Aufladung
Gespeist wird der Elektromotor von einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akku. Sie sollen mehrere Tausend Auf- und Entladungen aushalten. Die Aufladung der flüssig gekühlten Akkus erfolgt kabellos per Induktionsschleife unter dem Fahrzeug. Je nach Ladegerät spricht Irmscher von „theoretisch weniger als 60 Minuten“, um einen Ladezustand von 80 Prozent zu erreichen. Die von Irmscher angebotenen Geräte sollen eine Komplettladung in drei bis acht Stunden sicherstellen.