Bei Tests abgelichtet: Mercedes ML und ML 63 AMG
Fleißig erprobt Mercedes den Nachfolger der M-Klasse. Unser Erlkönig-Fotograf hat das SUV bei einer Testfahrt erneut ablichten können. Mittlerweile ist das Serien-Design fast vollständig erkennbar
- skr
Haar, 30. März 2011 – Mercedes erprobt den Nachfolger der M-Klasse. Unser Erlkönig-Fotograf hat das SUV bei einer Testfahrt ablichten können. Das Serien-Design ist mittlerweile weitgehend erkennbar, die Tarnung verdient kaum noch diesen Namen. Mercedes hat bereits verlauten lassen, dass mit der Neuauflage der M-Klasse im September 2011 zu rechnen ist.
Wiedererkennung sichergestellt
Der Kühlergrill steht steiler im Wind als der des aktuellen Modells. Die Scheinwerfer ähneln denen des CL, sind aber nicht L-förmig gestaltet. Unterhalb, im Stoßfänger, sind die Tagfahrleuchten untergebracht. Das seit dem ersten ML bekannte Design der schrägen C-Säule und der bis zur Heckscheibe reichenden Seitenscheiben bleibt als Identifikationsmerkmal erhalten. Dies war bei den früheren Erlkönigfotos nicht zu erkennen. Insgesamt wirkt der ML kompakter. Die Rückleuchten verlaufen nun etwas schmaler und waagrecht. Dabei reichen sie weiter in die Heckklappe.
Bei Tests abgelichtet: Mercedes ML und ML 63 AMG (10 Bilder)

Nun ist fast alles zu sehen: Die neue Mercedes M-Klasse trägt nur noch wenig Tarnung.
Breites Motorenangebot möglich
Zu den Motoren ist noch nichts Offizielles bekannt. Wie bisher dürfte eine große Auswahl angeboten werden. Bei den Dieseln könnte es mit dem aktuellen 2,2-Liter-Vierzylinder losgehen, der in der S-Klasse als 250 CDI angeboten wird und 204 PS leistet. Als sicher gilt der Einsatz des drei Liter großen V6-Selbstzünders, der in der S-Klasse 258 PS leistet. Bei den Benzinern rechnen wir mit dem 3,5-Liter-V6 mit 306 PS – vielleicht sogar in einer Hybridversion, wie es sie in der S-Klasse in Form des S 400 Hybrid gibt. Für einen ML 500 ist der 4,6 Liter große Biturbo-V8-Ottomotor mit 435 PS und 700 Nm Drehmoment die plausibelste Variante.
AMG-Version ebenfalls im Testbetrieb
Wie üblich wird es auch eine AMG-Version geben. Als ML 63 AMG hat sie unser Erlkönigfotograf ebenfalls bei Testfahrten aufgenommen. Wahrscheinlich wird sie mit dem vom S 63 AMG bekannten, von zwei Turbos aufgeladenen 5,5-Liter-V8 ausgestattet, der in der Luxus-Limousine 544 PS leistet. Der sportliche ML-Ableger trägt vorne große Lufteinlässe in der Stoßstange, darüber sind die LED-Tagfahrlichter platziert. Die Motorhaube weist zwei große Luftöffnungen auf. Ebenfalls erkennbar: die neuen AMG-Felgen sowie die große Bremsanlage an der Vorderachse. Am Heck kennzeichnen die großen eckigen Endrohre den Power-ML. (imp)