BMW 328 Hommage

Vor 75 Jahren baute BMW mit dem 328 seinen ersten Leichtbau-Sportwagen. Auch heute noch wird bei den Münchnern Leichtbau groß geschrieben. Mit dem 328 Hommage zeigt der Hersteller jetzt eine Neuinterpretation

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Von
  • Martin Schou
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München, 23. Mai 2011 – Zum 75. Geburtstag des BMW 328 präsentiert der Münchner Hersteller auf dem Concorso D´Eleganza Villa d'Este 2011 am Comer See den "328 Hommage" – eine Neuinterpretation des Sportwagens von 1936. Der moderne Nachfolger soll zeigen, wie die damaligen Ingenieure Fritz Fiedler und Rudolf Schleicher den 328 mit den technischen Möglichkeiten von heute gebaut haben könnten.

Damals verfolgten die Konstrukteure im Prinzip das gleiche Ziel wie heute: einen Sportwagen besonders leicht und trotzdem stabil zu bauen. Beim BMW 328 setzte der Hersteller erstmalig das Leichtbauprinzip konsequent um und erreichte unter Verwendung von Aluminium und Magnesium ein Gesamtgewicht von 780 Kilogramm. Um den Gedanken des Leichtbaus auf die heutige Zeit zu übertragen, wurde ein Großteil der Bauteile des BMW 328 Hommage aus Karbon gefertigt – für die Münchner "der Werkstoff der Zukunft". Bislang verwendet BMW den kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff in der Serienproduktion bei Dächern für den M3 und bei Dächern und Strukturteilen vom M6.

BMW 328 Hommage (15 Bilder)

Zum 75. Geburtstag des 328 zeigt BMW auf der Villa d'Este 2011 den 328 Hommage.

Die Neuauflage des 328 hat eine sehr flache Karosserie. Die Frontscheibe geht weit in die Motorhaube hinein und bildet mit den Hutzen hinter den Sitzen eine gemeinsame Linienführung. Genau wie die ersten Modelle des Ur-328 verzichtet auch der neue Sportwagen auf Türen. Die Front des Hommage-Roadsters zieren die senkrecht stehenden Doppelnieren der früheren BMW-Modelle. Große Lufteinlässe um die Nieren herum kühlen den Dreiliter-Sechszylinder-Motor unter der Haube.