Präsentation der neuen Mercedes M-Klasse
Mercedes-Chef Dieter Zetsche ist da und spricht ĂĽber biologisch korrektes Essen. Wir sind da, weil wir erste EindrĂĽcke der neuen M-Klasse gewinnen wollen, die ein StĂĽckchen oberklassiger geworden ist
- Gregor Hebermehl
Stuttgart, 8 Juni 2011 – Mercedes-Chef Dieter Zetsche parliert über biologisch korrektes Essen, ungewöhnlich bei einer Fahrzeugpräsentation. Eigentlich geht ums Thema Premium – im Zusammenhang mit der neuen M-Klasse. Daimler zeigt jetzt die dritte Generation der seit 1997 gebauten Modellreihe. Und das SUV siedeln die Stuttgarter selbstverständlich im Premium-Segment an, mehr noch als bisher
Schöner
Von außen ist die M-Klasse schnittiger geworden, ohne ihre SUV-typische Präsenz zu verlieren. In dieser Wagenklasse zählt der mächtige Auftritt – nicht umsonst sind 47 Prozent der US-M-Klasse-Kunden Kundinnen. Frauen fühlen sich in so einem großen Auto vielleicht besonders sicher. Damit man sich im Auto wohlfühlen kann, wurde der Innenraum erheblich aufgewertet. "Beim Innenraumdesign wurde im Gegensatz zum Vorgängermodell die Integration von Zierteilen von Anfang an berücksichtigt.", sagt Mercedes-Designer Hartmut Sinkwitz. Tatsächlich wirkt das Interieur sowohl von der Verarbeitung als auch von den verwendeten Materialien her sehr hochwertig – der Unterschied zum Vorgänger ist deutlich. Leder und Echtholz – farblich fein aufeinander abgestimmt, verströmen eine wohnliche Atmosphäre. Wer will, bekommt auf Wunsch auch technisch kühles Aluminium.
Präsentation der neuen Mercedes M-Klasse (29 Bilder)

Bei der Premiere umlagert: die neue M-Klasse von Mercedes
Mehr Platz
Ich setze mich hinter das Steuer und teste das Raumgefühl. Die Sitze sind bequem, fühlen sich nach Langstreckengestühl an. Die Mittelkonsole ist breit, das beliebte Staufach in ihr wurde größer dimensioniert als je zuvor. Und vorne auf der Konsole sitzen je nach Ausstattung bis zu drei Drehknöpfe. Zum bekannten Comand-Knopf für die Bedienung des Navis und diverser anderer Funktionen kommen noch zwei Fahrmodi-Knöpfe. Mit einem lassen sich zum Beispiel Anhängebetrieb und Untersetzung einstellen, mit dem anderen lassen sich Geländemodi wie Schlamm oder heftige Steigungen vorwählen. Dieses praktische System hat als erstes Land Rover vor Jahren eingeführt. Dann ist Jeep auf den erfolgreichen Zug aufgesprungen, jetzt auch Mercedes. Und die Einstufung der M-Klasse als erstes Premium-SUV der Welt funktioniert nur, weil Mercedes den Range Rover von 1984 noch eine Stufe höher als Luxus-SUV kategorisiert.