BMW M3 CRT: weniger Gewicht, mehr Sport

Bevor auf der IAA eine neue Dreier-Reihe vorgestellt wird, bietet die BMW eigene M GmbH eine Miniauflage des M3 CRT, einer besonders leichten Version des M3, auf. Der soll ab Herbst ausgeliefert werden

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Von
  • Gregor Hebermehl
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Nürburgring, 24. Juni 2011 – Der Einsatz von Leichtbaumaterialien hat bei BMW Tradition. So ist der BMW 3.0 CSL aus den 1970er-Jahren bei den Fans genauso unvergessen wie der M3 CSL von 2002. Auch das bis 2010 gebaute M6 Coupé und der aktuelle M3 sind mit Leichtbaukomponenten unterwegs: ihre Dächer bestehen aus CFK. Bevor auf der IAA eine neue Dreier-Reihe vorgestellt wird, bietet die BMW eigene M GmbH eine Miniauflage des M3 CRT, einer besonders leichten Version des M3, an.

BMW arbeitet schon lange am Einsatz von carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Das aus Kohlefaserfäden gefertigte Rohmaterial kann zu CFK-Matten beliebiger Größe verwoben und anschließend mit Kunstharz getränkt werden. Auf diese Weise entsteht zum Beispiel die Motorhaube des neuen M3 CRT. Eine solche Motorhaube ist genauso fest wie eine Haube aus Stahl, wiegt aber nur halb soviel wie ein ähnliches Bauteil aus Aluminium. Auch bei den Sitzschalen wird Gewicht gespart: Hier umschließen CFK-Schalen eine Wabe aus Recyclingpapier.

BMW M3 CRT: weniger Gewicht, mehr Sport (34 Bilder)

Der neue BMW M3 CRT soll mit weniger Gewicht glänzen.

Unter der leichten Haube des M3 CTR arbeitet der V8-Motor aus dem M3 GTS. Seine 450 PS liegen bei 8300 U/min an, das maximale Drehmoment von 440 Nm ist bei 3750 U/min erreicht. Damit geht es in 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des M3 CRT wird elektronisch auf 290 km/h begrenzt. Die Schaltcharakteristik des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes wurde für den CRT neu abgestimmt. Per Schaltwippen kann der Fahrer manuell die Gänge wechseln und für den perfekten „Rennstart“ gibt es eine Launch Control.